Dirk Breitmeier, Leiter des Gesundheitsamtes, freute sich über die Kräppel-Aktion von Lena Höfer und Katharina Rühl vom Fuldaer Randstaat Ostendia.
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Dirk Breitmeier, Leiter des Gesundheitsamtes, freute sich über die Kräppel-Aktion von Lena Höfer und Katharina Rühl vom Fuldaer Randstaat Ostendia.

Den Tag verzuckert

Weiberfastnacht im Corona-Jahr: Frauen des Karnevalvereins Ostendia verteilen Kräppel im Gesundheitsamt

Statt Krawatten abzuschneiden und mit einer große Fete den Tag der Weiber zu feiern, haben die Frauen des Fuldaer Randstaates Ostendia am Donnerstag Kräppel im Gesundheitsamt verschenkt.

Fulda - Der Tag der Weiber - die Weiberfastnacht - läutet traditionell die tollen Tage und den Straßenkarneval ein. Eigentlich. Doch in diesem Jahr ist alles anders, und die Corona-Pandemie hat auch die Narren fest im Griff. Nichtsdestotrotz haben die Frauen des Fuldaer Randstaates Ostendia eine tolle Idee gehabt: Sie haben anlässlich der Weiberfastnacht Kräppel im Gesundheitsamt Fulda an die Mitarbeiter der Corona-Hotline verschenkt.

Fulda: Weiberfastnacht im Corona-Jahr - Frauen des Karnevalvereins Ostendia verschenken Kräppel

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Stellvertretend für die Frauen waren Ex-Maharani, Fürstengardistin und Vorstandsmitglied Lena Höfer sowie Katharina Rühl aus der Fürstengarde ins Georg-Stieler-Haus am Fuldaer Gallasiniring „eingefallen“, um die Mitarbeiter mit dem süßen Kräppel zu versorgen.

Den Mitarbeitern im Gesundheitsamt Fulda wurde der Tag verzuckert.

Begrüßt wurden sie von Prof. Dr. Dirk Breitmeier, dem Leiter des Gesundheitsamtes. Er war begeistert von der Aktion und sich sicher, dass die Kräppel die Aufgaben der Damen und Herren an der Hotline verzuckern würden. Breitmeier war sichtlich stolz, dass die Karnevalisten an die Mitarbeiter gedacht hatten.

Auch ein Bundeswehr-Soldat, der im Gesundheitsamt aushilft, greift gerne nach den Kräppeln.

Lena Höfer und Katharina Rühl hatten auch ihren Spaß. So war auch für sie ein wenig das Foaset-Gefühl da, obwohl die Narren in diesem Jahr nur im Herzen Karneval feiern können. Auf Nachfrage bestätigten die zwei Fürstengardistinnen, dass am Abend per Zoom eine Konferenz mit den Frauen des Ostends stattfinden würde. Dabei würden sie mit einem Glas Sekt anstoßen, gemeinsam Musik hören und die Luftschlangen durch das heimische Wohnzimmer werfen, um den Tag der Weiber zu feiern. (trp)

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