Speisen und Getränke dürfen am Fuldaer Weihnachtsmarkt nur unter 2G-Bedingungen verzehrt werden.
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Speisen und Getränke dürfen am Fuldaer Weihnachtsmarkt nur unter 2G-Bedingungen verzehrt werden.

Stadt Fulda reagiert

Weihnachtsmarkt-Besucher lassen im Internet alles raus: Sind die 2G-Kontrollen zu lasch?

  • Andreas Ungermann
    VonAndreas Ungermann
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Wegen des Festhaltens am Fuldaer Weihnachtsmarkt wurde nach dem ersten Wochenende Kritik laut. Besucher bemängeln, dass die 2G-Regel an den Ständen nicht kontrolliert wird.

Fulda - „Das erste Fazit der Stadt Fulda fällt durchaus positiv aus“, erklärte Magistratspressesprecher Johannes Heller auf Nachfrage unserer Zeitung. Die überwiegende Mehrheit der Weihnachtsmarkt-Besucherinnen und -Besucher hielt sich demnach an die Corona-Regeln gehalten, trug eine Maske und hielt die Abstände ein.

Die Kontrollintensität durch die Behörden und den Sicherheitsdienst seien von Freitag auf Samstag deutlich erhöht worden, gravierende Verstöße gegen die Verordnung seien jedoch nicht festgestellt worden. „Dabei reagierten die Besucherinnen und Besucher fast durchgehend mit großem Verständnis auf die Kontrollen und zeigten sich einsichtig. „Zudem wird zu den Stoßzeiten am Wochenende zusätzliches Sicherheitspersonal für Kontrollen in der Fläche eingesetzt“, kündigte Heller an. (Lesen Sie hier: Glühweinduft trotz Corona: Eindrücke vom Fuldaer Weihnachtsmarkt)

Fulda: Weihnachtsmarkt-Besucher kritisieren Corona-Kontrollen

Mit dem Blick auf die kommenden Tage sagte Heller: „Weitere Einschränkungen sind nicht geplant.“ Seit Dienstag sei allerdings die Kontrolldichte dadurch weiter erhöht worden, dass die Standbetreibenden beim Verkauf von Speisen und Getränken zum sofortigen Verbrauch den 2G-Status kontrollieren. Impf- oder Genesenennachweise seien bislang selten bis gar nicht abgefragt worden, beklagen Weihnachtsmarkt-Besucher.

Diskutiert wurde dieses Thema auch in den sozialen Medien heftig. Ein weiterer Kritikpunkt lautete, dass etliche Menschen den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt tragen beziehungsweise den Verzehr von Speisen und Getränken an den Stehtischen mitunter in die Länge ziehen mit dem Ziel, sich länger ohne Masken unterhalten zu können. Bei einem Rundgang über den Weihnachtsmarkt hatten jedoch zahlreiche Betreiber die Maskendisziplin gelobt.

Video: So lief die Eröffnung des Fuldaer Weihnachtsmarktes

Ungewiss bleibt indes, ob der Weihnachtsmarkt tatsächlich bis zum 23. Dezember stattfindet. Nach derzeitigem Stand stehen die Chancen gut, denn nach einem Bund-Länder-Gespräch am Donnerstag ist laut Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) keine weitere große Verschärfung der Regeln in Hessen zu erwarten. Aber: „Wir beobachten die Lage täglich, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können“, so Heller.

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