Wo und in welcher Form der Weihnachtsmarkt 2021 stattfindet, steht noch nicht fest.
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Wo und in welcher Form der Weihnachtsmarkt 2021 stattfindet, steht noch nicht fest. (Archivfoto)

OB ist zuversichtlich

Planungen für Weihnachtsmarkt laufen auf Hochtouren: 66 Standbetreiber sitzen auf heißen Kohlen

  • Jacqueline Kleinhans
    VonJacqueline Kleinhans
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Der Fuldaer Weihnachtsmarkt soll in diesem Jahr stattfinden – wo und wie steht laut Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) indes noch nicht fest. Aber 66 Standbetreiber haben sich bereits angemeldet. Das geht aus einer Anfrage der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung am Montag hervor.

Fulda - Die Vorbereitungen für den diesjährigen Weihnachtsmarkt sind im vollen Gange – so viel verriet OB Heiko Wingenfeld in der Stadtverordnetenversammlung. „Wo und in welcher Form der Weihnachtsmarkt stattfinden wird, das wird sich in den kommenden Wochen entscheiden“, erklärte Wingenfeld.

Den Weihnachtsmarkt zu planen, brauche eine lange Vorbereitungszeit. 66 Standbetreiber warten nun auf die Zusage der Stadt Fulda. „Diese können wir nur unter Vorbehalt tätigen. Wir werden uns dabei an die Vorgaben des Landes Hessen halten“, so der OB, der sich zuversichtlich zeigte, die Planungen in diesem Jahr umsetzen zu können. Im vergangenen Jahr war der Weihnachtsmarkt in Fulda wegen Corona abgesagt worden.

Fulda: Planungen für Weihnachtsmarkt laufen auf Hochtouren

Die Planungen hätten bei den Veranstaltungen wie Genusswochen, Spätlesefest, Kultur.Findet.Stadt oder Spiel mich bestens geklappt. „Ziel war es, die Innenstadt neu zu beleben – das haben wir erreicht“, bilanzierte Heiko Wingenfeld. Mit 85 Prozent Auslastung seien die Genusswochen gut besucht gewesen, zum Weinfest in Fulda kamen innerhalb zwei Wochen 4380 Gäste.

Beobachtungen zufolge sei die Innenstadt am Wochenende wieder voll, viele Führungen finden statt. Die Aufträge seien fast komplett in der Region vergeben worden, so dass man zugleich auch die durch die Corona-Krise besonders betroffenen Branchen wie Veranstaltungsagenturen, Gastronomen, Veranstaltungstechniker und Künstler in der Region unterstützen konnte.

Eine gute Entscheidung seien zudem die Überdachungen im Schlosshof und Museumshof gewesen. „Der Museumshof hat sich als Standort für Kulturformate angeboten und sollte künftig stärker dafür genutzt werden“, sagte Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos).

Video: Das war der ursprüngliche Plan für den Weihnachtsmarkt 2020

Welche kulturellen Angebote es im Herbst in den Außenflächen geben wird, war eine Frage von Patricia Fehrmann, CDU-Fraktionsvorsitzende. Konkret beantworten konnte OB Wingenfeld diese allerdings nicht. „Die jüngsten Beschlüsse der Landesregierung machen Hoffnung, dass im Herbst und Winter Veranstaltungen in geschlossenen Räumen wieder leichter durchführbar sind. Aus diesem Grund sind weitere Planungen im Gespräch“, erklärte der Oberbürgermeister.

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