In gut einem Monat startet der Weihnachtsmarkt in Fulda. (Archivfoto)
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In gut einem Monat startet der Weihnachtsmarkt in Fulda. (Archivfoto)

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Große Vorfreude auf Weihnachtsmarkt: „Puzzleteil zurück zur Normalität“

  • Jana Albrecht
    VonJana Albrecht
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  • Sanja Winhold
    Sanja Winhold
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Der Weihnachtsmarkt in Fulda wird aller Voraussicht nach vom 26. November bis zum 23. Dezember stattfinden. Darüber freuen sich Gastronomie- und Einzelhandelbetreiber: Es sei ein wichtiges und positives Signal in Richtung Normalität.

Fulda - „Endlich kann die Tradition des Weihnachtsmarktes in Fulda fortgesetzt werden“, sagt Reginald Bukel, Vorsitzender des Citymarketings Fulda. Der Weihnachtsmarkt, der Duft von Mandeln und Punsch gehörten zur Weihnachtszeit dazu. Die Attraktivität der Innenstadt werde mit dem Weihnachtsmarkt deutlich gesteigert, davon profitiere vor allem die Gastronomie, betont Bukel.

„Solange die Hospitalisierungsrate so bleibt, ist das Abhalten von Volksfesten und Weihnachtsmärkten ein weiteres kleines Puzzleteil zurück zur Normalität“, ergänzt Bukel und fügt an: „Ursächlich für die Vergrößerung des Marktes ist letztlich nicht die Corona-Pandemie, sondern die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte des Fuldaer Weihnachtsmarktes, der sich seit Jahren vergrößert.“

Fulda: Große Vorfreude auf Weihnachtsmarkt - Schritt Richtung Normalität

„Es ist toll, dass der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr stattfindet, und ist ein wichtiges Zeichen für den Handel, die Gastronomie und den Tourismus“, sagt Stefan Wehner, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Friedrichstraße. Der Weihnachtsmarkt sei schon immer ein Highlight des Jahres gewesen und gerade für ein Oberzentrum wie Fulda von größter Bedeutung. „Wir sind froh, den Winterwald in altem Charme darstellen zu können, und darüber, dass die Menschen wieder zusammenkommen“, betont Wehner.

Dadurch, dass sich allein der Winterwald vom Kanzlerpalais bis hin zur Firma Bott erstrecke, sei genügend Platz gewährleistet, um der derzeitigen Gesundheits- und Pandemiesituation gerecht zu werden. „Aufbauend auf den Erfahrungen aus der Weihnachtszeit vor Corona gehe ich davon aus, dass auch die Gastronomen vom Weihnachtsmarkt profitieren werden. Ich bin sicher, viele Menschen werden nach dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt noch einkehren wollen.“

Video: Stadt Fulda präsentiert Weihnachtsmarkt-Plan

Einer der Gastronomen, die hoffen, dass der Weihnachtsmarkt sich positiv auf ihr Geschäft auswirkt, ist Felix Wessling, Geschäftsführer der „Alten Schule“: „Es herrscht wieder Leben in der Stadt. Ich bin ein totaler Befürworter von normalem Leben“, sagt Wessling. Er ist begeistert, weil der Weihnachtsmarkt wieder stattfinden darf. Es komme laut seiner Aussage wieder mehr Bewegung in die Gesellschaft, wenn die Leute nach draußen gehen und das zwischenmenschliche Miteinander wieder erleben dürfen. „Man hat Freude daran, sich mit Menschen zu treffen.“

„Durch die flächenmäßige Ausdehnung des Weihnachtsmarktes können wir für eine Entzerrung sorgen“, betont Dominik Höhl vom Stadtmarketing. Weitestgehend ist der Weihnachtsmarkt von Einlasskontrollen befreit. Grundsätzlich wird auf die AHA-Regeln gesetzt (Abstand, Hygieneregeln, Atemschutzmaske), letztere in Gedrängesituationen auch im Freien.

Dabei appelliere die Stadt vor allem an die Eigenverantwortung eines jeden, erklärt Höhl. Zusätzlich gebe es Kontrollen von der Stadtpolizei und des Sicherheitsdienstes zur Einhaltung der AHA-Regel regelmäßig „auf höfliche Art und Weise“. Über Lautsprechereinrichtungen werde zusätzlich auf die Regeln hingewiesen. Die Sicherheit für Standbetreiber und Gäste würde außerdem über Vorrichtungen wie zum Beispiel über Plexiglasscheiben an den Ständen gewährleistet. In den geschlossenen Räumen gilt die 2G–Regel.

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