Dunkle Gewitterwolken türmen sich hinter einem Rapsfeld auf, auf das Sonnenstrahlen fallen.
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Dunkle Gewitterwolken türmen sich hinter einem Rapsfeld auf. In Osthessen kann es am Freitag Gewitter und Starkregen geben. (Symbolbild)

Bis Mitternacht

Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern und Starkregen in Osthessen

  • Eike Zenner
    vonEike Zenner
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Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern mit schweren Gewittern in Osthessen. Betroffen sind die Landkreise Fulda, Main-Kinzig, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg.

Update von 19.12 Uhr: Die amtliche Unwetterwarnung für den Landkreis Fulda wurde aufgehoben. Das gab der Deutsche Wetterdienst am Freitagabend bekannt.

Update von 16.27 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitagnachmittag eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Unwetter für den Kreis Fulda herausgegeben. Die Meldung ist gültig bis 18.30 Uhr. „Es besteht die Gefahr des Auftretens von schweren Gewittern (Stufe 3 von 4)“, heißt es in der Unwetterwarnung.

Der Wetterdienst rät, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden und weist in seiner Mitteilung auf Gefahren bei Gewitter hin: Bei Blitzschlag bestehe Lebensgefahr, und es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind ebenfalls möglich.

Fulda: Wetterdienst warnt vor Gewitter und Starkregen

Erstmeldung vom 4. Juni, 10.21 Uhr:

Fulda - Es kann ungemütlich werden am Freitag: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor kräftigen Niederschlägen in der Region. Ab etwa 11 Uhr muss mit Gewittern gerechnet werden. „Bei örtlich schweren Gewittern muss mit teilweise heftigem Starkregen um 35 Liter pro Quadratmeter, lokal eng begrenzt mit extremem Starkregen um 50 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit gerechnet werden“, teilt der Wetterdienst mit.

Die sogenannte Vorabinformation - eine offizielle Unwetterwarnung gibt es noch nicht - gilt im Kreis Fulda bis Mitternacht. „Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte“, erklärt der Wetterdienst.

Starkregen und Gewitter sorgen in Hessen für Einsätze der Polizei und Feuerwehr

Gebietsweise ist auch mehrstündiger heftiger Starkregen um 40 Liter pro Quadratmeter, örtlich um 60 Liter pro Quadratmeter möglich. „Als weitere Begleiterscheinungen können Sturmböen bis 85 km/h und Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter sowie Hagelansammlungen auftreten.“

Starkregen und Gewitter haben in Teilen von Hessen - vor allem im Rhein-Main-Gebiet - bereits am Donnerstag für zahlreiche Einsätze von Feuerwehr und Polizei gesorgt. Etwa in Frankfurt habe es überspülte Straßen, vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäumen gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei. (Lesen Sie hier: Meteorologe erklärt: Darum war der Mai so kalt)

Video: Das Wetter in Hessen

Insgesamt habe die Feuerwehr am Donnerstagabend etwa 70 Einsätze verzeichnet. Auch im Kreis Offenbach hätten die Einsatzkräfte viele Notrufe erhalten, sagte ein Polizeisprecher. Unter anderem sei ein Blitz in ein Auto eingeschlagen. (mit dpa-Material)

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