Der Zoll hat auf mehreren Baustellen in Fulda nach Schwarzarbeitern Ausschau gehalten.
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Der Zoll hat auf mehreren Baustellen in Fulda nach Schwarzarbeitern Ausschau gehalten. (Symbolfoto)

Kein Aufenthaltstitel

Zoll nimmt Schwarzarbeiter auf Baustelle in Fulda fest: 28-Jähriger muss Deutschland verlassen

  • Leon Schmitt
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Bei der Kontrolle mehrerer Baustellen in Fulda haben Zollbeamte einen Bauarbeiter festgenommen. Der 28-Jährige hatte weder einen Aufenthaltstitel noch eine Arbeitsgenehmigung.

Fulda - Bedienstete der Fuldaer Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Gießen haben am Dienstag mehrere Baustellen im Kreis Fulda kontrolliert. Bei den verdachtsunabhängigen Kontrollen wurden insgesamt 24 Arbeiter auf vier Bauvorhaben überprüft, teilt das Hauptzollamt Gießen mit.

Zoll kontrolliert mehrere Baustellen in Fulda: Schwarzarbeiter festgenommen

Beim Umbau eines Büro- und Geschäftsgebäudes ging den Schwarzarbeits-Fahndern in Fulda ein Georgier ins Netz. Er arbeitete mit sieben anderen Bauarbeitern für eine Firma aus Berlin. „Während bei seinen Kollegen alles ordnungsgemäß war, besaß der Georgier weder einen erforderlichen Aufenthaltstitel oder eine Arbeitsgenehmigung für die Arbeit in Deutschland“, schreibt der Pressesprecher des Hauptzollamts Gießen, Michael Bender.

Der 28-Jährige wurden wegen des Verdachts der illegalen Einreise und des illegalen Aufenthalts vorläufig festgenommen. Die Ausländerbehörde Fulda verfügte am Folgetag die Ausweisung des Mannes und behielt seinen Pass ein. Auffällig erschienen den Kontrolleuren die niedrigen Angaben der Arbeiter zu ihren Löhnen. Um die Einhaltung der Mindestlohnbestimmungen zu überprüfen, werden die Geschäftsunterlagen noch genauer untersucht. (lio, dpa)

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