Die Fuldaer Feuerwehr erhält ein neues Löschgruppenfahrzeug.
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Vom Bund gibt es ein neues Löschgruppenfahrzeug für die Fuldaer Feuerwehr.

Bund liefert drei Fahrzeuge an Hessen

Fuldaer Feuerwehrstützpunkt Nord erhält neues Fahrzeug

Der Stützpunkt Fulda-Nord und die Feuerwehr in Lautertal können sich über zwei der drei Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz freuen, die der Bund an das Land Hessen liefert.

Fulda - Der Stützpunkt Fulda-Nord der Feuerwehr Fulda erhält ein neues Fahrzeug - und zwar eines der drei Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz (LF-KatS), die vom Bund an das Land Hessen geliefert werden. Das hat der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU) bei einem Ortstermin am Stützpunkt mitgeteilt. Ein zweites der drei besonderen Fahrzeuge geht in den benachbarten Vogelsbergkreis zur Feuerwehr in Lautertal, meldet die Stadt Fulda.

Die Lieferung erfolge im Zuge der gesetzlichen Verpflichtung des Bundes, den Katastrophenschutz der Länder mit Fahrzeugen, Ausstattung und Gerät in den Aufgabenbereichen Brandschutz, ABC-Schutz, Sanitätswesen und Betreuung zu ergänzen.

„Ein echter Zugewinn für Fulda ergibt sich durch die Möglichkeit zur Nutzung der Fahrzeuge auch außerhalb des Katastrophen- oder Zivilschutzfalls“, heißt es vonseiten der Stadt. So könne das Fahrzeug den am Stützpunkt Nord stationierten Gefahrstoff-ABC-Dekontaminationszug der Feuerwehr Fulda unterstützen.

„Das ist eine wertvolle Unterstützung für unsere Brandschützer, und das moderne Fahrzeug bedeutet eine wichtige Stütze für die Schlagkraft des G-ABC-Zugs“, freute sich Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. Der G-ABC-Zug kommt immer dann zum Einsatz, wenn es besonders kniffelig wird und zum Beispiel bei einem Brand oder Unglück Gefahrstoffe wie Gifte oder Chemikalien zu bekämpfen sind.

„Das ist eine gute Nachricht auch für die Sicherheit der Bevölkerung in der ganzen Region Osthessen“, ergänzte Brand. Er erläuterte, dass das zuständige Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn die neuen Fahrzeuge eigentlich bereits im März ausliefern wollte. Aufgrund der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie musste die Lieferung auf diese Woche verschoben werden. Die offizielle Indienststellung werde erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

lea

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