Fotos: Stadt Fulda, Ralph Leupolt, Torsten Goßmann

Fuldas Alt-OB Gerhard Möller wird 70 Jahre alt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

FULDA - Fuldas früherer Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) feiert runden Geburtstag: Er wird heute 70 Jahre alt.

Von 2003 bis 2015 lenkte Möller die Geschicke der Stadt. Zuvor war er 16 Jahre lang Erster Kreisbeigeordneter. Kaum ein Politiker hat in der Region über einen solch langen Zeitraum ein Führungsamt inne gehabt.

Kein offizieller Empfang

Seinen Geburtstag feiert Möller heute im eher kleinen Kreis mit Freunden und Familie. Einen offiziellen Empfang möchte der Jubilar nicht. „Es gab genug Gelegenheiten, bei denen ich im Mittelpunkt stand“, sagt Möller im Gespräch mit unserer Zeitung.

Engagement im Ehrenamt

Der Alt-OB bekleidet inzwischen eine Reihe von Ehrenämtern: Er ist unter anderem Vorsitzender des Geschichtsvereins und Vorsitzender der St.-Antonius-Stiftung.

Zum Ehrentag würdigt ihn sein Amtsnachfolger Dr. Heiko Wingenfeld (CDU). Er sagt: „In seiner Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Fulda hat Gerhard Möller von 2003 bis 2015 die Geschicke unserer Stadt mit Klugheit, Augenmaß und Weitsicht gelenkt. Er hat diese Phase des städtebaulichen Wachstums auch unter zum Teil schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen nachhaltig gestaltet. Unter anderem mit der Neugestaltung des Universitätsplatzes, der Ansiedlung des neuen Milupa-Werks im Industriepark West sowie der wegweisenden Erweiterung der Hochschule sind in seiner Amtszeit wichtige Weichen für die Zukunft gestellt worden.

Auch die Fusion der regionalen Versorger ÜWAG und GVW zur RhönEnergie, die er an verantwortlichen Stelle in den kommunalen Trägergremien begleitet und mit forciert hat, hat sich als weitsichtige Entscheidung erwiesen. Gleichzeitig hat er mit einem Konsolidierungskurs für die städtischen Finanzen die Basis für ein nachhaltiges Wachstum in den folgenden Jahren gelegt. Als Präsident beziehungsweise Vize-Präsident des Hessischen Städtetags hatte seine Stimme auch in Wiesbaden und ganz Hessen Gewicht, sein Einsatz für die Interessen der kommunalen Familie wirkt bis heute nach.

Ganz persönlich fühle ich mich ihm sehr verbunden, schließlich bin ich ihm zweimal im Amt nachgefolgt – als Erster Kreisbeigeordneter und dann als Oberbürgermeister. Ich bin dankbar für seine Impulse und schätze ihn als wohlwollenden und kompetenten Ratgeber.“ / zen

  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren