Archivfotos: Marzena Seidel, Leon Schmitt

Fuldas OB lädt Initiatoren von „Fridays for Future“ zum Gespräch

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Die Fuldaer Stadtspitze hat ein Gesprächsangebot an die Initiatoren der „Fridays-for-Future“-Proteste in Fulda ausgesprochen und reagiert damit auf einen Brief der Bewegung an OB Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) und mehrere Stadtverordnetenfraktionen.

Das Fuldaer Organisationsteam von „Fridays for Future“ spricht sich in dem Schreiben dafür aus, in Fulda den sogenannten Klimanotstand auszurufen. Wörtlich heißt es: „Wir fordern hiermit auf, einen, wenn auch erstmal nur symbolischen Schritt in die richtige Richtung zu machen, der schon lange fällig ist: Fulda kann als Vorbild in Hessen agieren und seine Naturverbundenheit bestärken, wenn künftige Entscheidungen generell und obligatorisch hinsichtlich ihrer Klimarelevanz überprüft werden.“

Treffen am 30. August

In mehreren Städten – etwa Konstanz oder Kiel – ist der Klimanotstand in den vergangenen Wochen und Monaten bereits ausgerufen worden. Klimaschutz-Maßnahmen sollen hier mit besonderer Dringlichkeit umgesetzt werden. Ob die Stadt Fulda diesen Weg geht, ist offen. Der OB hat die „Fridays-for-Future“-Organisatoren in einem ersten Schritt zum einem Gespräch eingeladen. Er wolle sich mit den Beteiligten über das Thema Klimaschutz in der Stadt und auch das bestehende Klimaschutzkonzept austauschen, kündigt Wingenfeld an. Das Treffen soll am 30. August stattfinden, wie die Stadt auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt. / zen

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