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Fuldas U18 ohne Punkte, aber mit Spitzenteams lange auf Augenhöhe

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Mit den beiden derzeit dominierenden Mannschaften der Bundesliga-B-Gruppe waren die U18-Wasserballer der Wasserfreunde Fulda über weite Strecken auf Augenhöhe. In den entscheidenden Situationen gerieten sie gegen Bochum und Neustadt allerdings ins Hintertreffen. Am Ende standen zwei Niederlagen.

Von unserem Redaktionsmitglied Harry Wagner

WFF-Trainer Raul de la Pena war dennoch nicht unzufrieden mit seinen Schützlingen: „Viele Spieler waren krank, sie konnten in den letzten zwei Wochen nicht regelmäßig trainieren. Am Ende hat auch die Kraft gefehlt.“ Das konnte man am Spielverlauf beider Partien ablesen, denn vor dem Beginn der Schlussviertel war sowohl gegen die Westfalen als auch gegen die Pfälzer ein Punktgewinn noch im Bereich des Möglichen. Wasserballwart Volker Schunke zeigte sich angesichts der Tatsache, dass die beiden Topteams am selben Wochenende den SG Neukölln Berlin mit 25:6 beziehungsweise 19:7 auseinandergenommen hatten, sehr angetan von der Fuldaer Leistung: „Das waren richtig gute Spiele.“

Fulda – Bochum 8:14 (1:3, 2:3, 4:4, 1:4). Die Fuldaer waren lange in Schlagdistanz. Über die knappen Rückstände von 5:6 und 6:7 ging es bei 7:10 ins Schlussviertel. Constantin Möller brachte die Gastgeber dann noch auf 8:10 heran, ehe sie abbauten. Gegen Ende klappte nichts mehr, während Bochum auf sechs Treffer davonzog.

WFF: K. Wolgin; Möller (2), Ph. Purkl, Pa. Purkl (1), Wiegand, Abdrachmanow, Brehl, Schüler (4), Wroblewski, Fuhrmann, M. Wolgin, Licht, Der.

Fulda – Neustadt 11:15 (4:2, 2:4, 3:4, 2:5). Es war eine Blaupause des Bochum-Spiels. Die Wasserfreunde fanden ausgezeichnet in die Partie. Bei einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung sah es sogar danach aus, als könnte etwas Zählbares herausspringen. Doch der Vorsprung hielt nicht. Zur Halbzeit hieß es 6:6, und im letzten Viertel fiel die Entscheidung zugunsten von Neustadt, weil die Fuldaer Angriffe saft- und kraftlos wurden und die Pfälzer die Gegenstöße nach den missratenen Torabschlüssen der WFF konsequent nutzten.

Dass Philipp Purkl und Nicolas Wroblewski nach drei persönlichen Strafen frühzeitig den Bademantel anziehen mussten, machte die Situation für die ohnehin nicht körperlich topfit angetretenen Wasserfreunde nicht einfacher.

„Wir wollten unser Spiel durchziehen, aber vieles ist für die Jungs auch neu. Und dann wird es schwierig, wenn man nicht voll bei Kräften ist. Und der Gegner hat ja selbst fürs Spiel nicht viel gemacht“, erklärt de la Pena.

WFF: K. Wolgin; Möller (2), Ph. Purkl, Pa. Purkl (1), Wiegand (3), Abdrachmanow, Brehl, Schüler (2), Wroblewski, Fuhrmann (2), M. Wolgin (1), Licht, Der.

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