Foto: Stadt Fulda

Gemütliche Stadtrundfahrten auf der stilvollen Motor-Kutsche „Aaglander“

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Während des Fuldaer Genussfestivals von Donnerstag, 8. August, bis Sonntag, 11. August, bietet die Stadt Fulda gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Via Regia einzigartige Rundfahrten in den stilvollen und eleganten Motor-Kutschen „Aaglander“ an. Unter Leitung der Stadtführer werden zwei Touren angeboten: eine Genuss-Tour durch die Altstadt und eine Aussichtstour zum Frauenberg.

„Aaglander“ sind Automobile in Form einer Kutsche und erinnern an die Anfangszeit des modernen Autos, als Carl Benz Ende des vorletzten Jahrhunderts Automobile nach dem Vorbild der Droschken entwickelte. Die Motor-Kutschen, die bei der Stadtrundfahrt eingesetzt werden, stammen aus einer kleinen fränkischen Manufaktur.

Entschleunigung und neue Blickwinkel

Die mit viel Liebe zum Detail hergestellten Motor-Kutschen werden nicht mit einem Lenkrad gesteuert, sondern mit starren Leinen geführt. Mit einem „Aaglander“ zu fahren bedeutet, bewusst langsam zu reisen. Dabei entdeckt man Fulda in etwa so, wie es Reisende zu Zeiten Goethes getan haben. Man sieht die Welt so aus einer neuen und reizvollen Perspektive. Angeboten werden zwei Touren:

Genuss-Tour

Speziell zum Fuldaer Genuss-Festival entwickelt, gibt diese Tour einen Eindruck vom Herzen der Stadt. Vorbei am Dom geht es beim mittelalterlichen Hexenturm in die Altstadt, um über den Severiberg auf den Bonifatiusplatz zu gelangen. Von dort führt die Rundfahrt durch die barocke Prunkstraße in Richtung Stadtpfarrkirche, vorbei an vielen gemütlichen Cafés, Restaurants und Kneipen. Gemüse- und Buttermarkt, aber auch die Schlachthausgasse erinnern an kulinarische Genüsse der Vergangenheit.Auf dem Rückweg zum Dom fahren die Motor-Kutschen an der alten Universität und dem Kloster der Benediktinerinnen vorbei.

Frauenberg-Tour (Aussichtstour)

Viele sind der Meinung, dass keine Aussicht auf Fulda schöner ist als die vom alten Klosterberg. Von dort soll schon der Heilige Bonifatius die Fortschritte beim Bau seines Lieblingsklosters beobachtet haben. Die Fahrt durch den Schlossgarten eröffnet die entspannende Route, die durch viel Grün führt und trotzdem wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt nicht außer Acht lässt. Vom Frauenberg hinab durch das barocke Paulustor, geht es an der alten Michaelskirche vorbei. Nach einem kleinen Schlenker durch die historische Hinterburg bildet die Fahrt durch die Kastanienallee vor der Kulisse des Hohen Doms den Ausklang der Fahrt.

Eine Rundfahrt mit Gästeführer dauert eine halbe Stunde. Der Preis beträgt 18 Euro pro Erwachsener und 15 Euro pro Kind (bis 14 Jahre). Start und Ziel ist jeweils die Pauluspromenade. / mbl

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