Patrick Glania (rechts) ist am Wochenende in Berlin gefordert. / Archivfoto: Charlie Rolff

Glanias nächste Etappe: die Kurzbahn-DM

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Berlin - Noch bis Sonntag gibt sich die deutsche Schwimmsport-Elite ihr Stelldichein bei der Kurzbahn-DM in Berlin. Mit dabei: Jan-Philip Glania sowie die beiden Fuldaer Wasserfreunde Casian Zakota und Alena Hennl.

Während der für die SG Frankfurt startende Petersberger Berlin als weitere Etappe auf dem Weg zur erhofften Olympia-Nominierung sieht, stellen für Hennl und Zakota die nationalen Titelkämpfe einen ganz besonderen Höhepunkt dar. Hennl ist im Vorlauf über die 100 Meter Lagen am Sonntag am Start. Der 17-jährige Zakota, zuletzt beim Dompfaff-Pokal in Fulda sowie beim Meeuw-Cup in Wiesbaden mit ganz starken Auftritten, hat sich sogar für vier Strecken die Startberechtigung erworben: 200 Meter Freistil (Freitag), 200 Meter Lagen (Samstag), 100 Meter Lagen und 100 Meter Schmetterling (Sonntag).

Der Endlauf dürfte für die beiden Wasserfreunde ein Traum bleiben, realistisch sind die offene Wertung betreffend Positionen um 30, vielleicht etwas besser – für Zakota ist freilich der Blick auf die Juniorenwertung von nicht minderem Interesse.

Glania tritt im Finale an

Der „Glaniator“ hingegen hat die Teilnahme an den Finals schon eingepreist. Glania wird am Samstag die 100 Meter Rücken in Angriff nehmen, wo er mit der zweitbesten Zeit hinter dem Topfavoriten Christian Diener (Potsdam) gemeldet ist. Diener wird auch über 50 Meter Rücken am Sonntag der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Glania weiß, dass dies ein schweres Unterfangen wird: „Christian ist eher ein Spezialist für die Kurzbahn als ich. Und gerade die 50 Meter sind eigentlich zu kurz für mich“, beschreibt Glania seine Chancen.

Knapp vier Wochen liegt der vorläufig letzte Wettkampf Glanias zurück, das Meeting im französischen St. Dizier. Danach musste „JP“ erst einmal eine Erkältung auskurieren, um sich anschließend wieder ins Training zu stürzen.

Auf 100 Meter unter die Top 3

Zuletzt leistete ihm dort Marius Kusch Gesellschaft. Der Schmetterlingsspezialist aus Essen ist ansonsten für ein US-Profiteam im Wasser und war auf Stippvisite in Deutschland aufgehalten. „Da ist das Training wie Wettkampf, wenn du einen solchen starken Partner hast. Das bringt echt was“, weiß Glania.

Für den 31-Jährigen ist es schwer einzuschätzen, wie er in Berlin abschneiden wird – und ob er die Qualifikationsnorm für die Kurzbahn-EM im Dezember in Glasgow packen kann. Diese hat der Verband auf 51,65 Sekunden festgelegt. Eines allerdings sollte es schon sein: Auf der von ihm favorisierten 100-Meter-Distanz will Glania einen Top-3-Platz. / hw

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