Die Grünen fordern, dass die Planungen für die Arbeiten am Groenhoff-Areal angegangen werden müssen.
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Die Grünen fordern, dass die Planungen für die Arbeiten am Groenhoff-Areal angegangen werden müssen.

Fraktionsvorsitzender wettert

Grüne zum Groenhoff-Areal: „Planlosigkeit und wenig Hoffnung“ 

Die Kreis-Grünen fordern, dass die Planungen für die Sanierung des Groenhoff-Areals auf der Wasserkuppe dringend angegangen werden müssen.  

Wasserkuppe - Helmut Schönberger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion der Grünen, kritisiert die unverbindlichen Aussagen der zuständigen Ministerien. Auch wenn die Corona-Pandemie in Hessen erste Priorität habe, könnten die restlichen Herausforderungen an politischen Entscheidungen nicht ruhen. Die Planungen für die Rettung des Groenhoff-Areals müssten dringend angegangen werden. „Eine Perspektive für die Informationsstelle des Biosphärenreservates auf der Wasserkuppe muss erarbeitet werden. Hier reichen nicht unverbindliche Auskünfte“, schreibt Schönberger.

Die Verwaltungsstelle ist inzwischen in einer Schule in Hilders untergebracht, weitab vom höchsten Touristenmagneten Hessens, der Wasserkuppe. „Was für ein Abstieg!“ moniert er.

Seit Jahrzehnten sei das Thema Sanierung Groenhoff-Areal ein Herzensanliegen der Gr��nen-Kreistagsfraktion. Besuche bei den Verantwortlichen in Wiesbaden habe es gegeben, Anträge und Anfragen im Kreistag seien gestellt worden, und es sei wenig rühmlich, was sich seitdem getan habe. „Alle Versuche, etwas zu bewirken, verliefen im Sand“, sagt er.

Die Äußerungen in dem jüngsten Bericht in der Fuldaer Zeitung seien ein Armutszeugnis und ein Offenbarungseid der betreffenden Personen. (Sabine Waschke bezeichnete den Teil der Hessischen Rhön als „Schmuddelecke“) „Hier hätten wir uns endlich mehr Engagement und Zielorientierung gewünscht“, betont Schönberger. Allgemeine Aussagen dokumentierten nur die Planlosigkeit und gäben keine Hoffnung, dass sich an „dem miserablen Zustand in absehbarer Zeit“ etwas ändern werde. Es werde noch nicht einmal ein Zeitrahmen angegeben, Ziele formuliert oder erste Planungen in die Wege geleitet. Ein möglicher Baubeginn werde nicht benannt, kritisiert Schönberger. (ic)

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