Der neue Bürgermeister von Großenlüder Florian Fritzsch mit seiner Frau Silke.
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Der neue Bürgermeister von Großenlüder Florian Fritzsch mit seiner Frau Silke.

Mit 55,24 Prozent der Stimmen

Florian Fritzsch gewinnt die Bürgermeister-Wahl in Großenlüder

Einzelbewerber Florian Fritzsch wird neuer Bürgermeister von Großenlüder. Er konnte 55,24 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

Update, 19.43 Uhr: Florian Fritzsch reagiert auf seine Wahl zum Bürgermeister mit großer Freude - aber auch einer „gehörigen Portion Demut“. Denn er wisse, dass die Aufgaben, die vor ihm liegen, groß sind. Gefeiert werde am Wahltag in der Familie dreifach: Denn neben seiner Wahl zum Rathauschef feiern sowohl seine Mutter als auch sein Sohn Geburtstag.

Der unterlegene Marco Herbert (links) gratuliert Wahlsieger Florian Fritzsch.

Marco Herbert (CDU) sieht seine Wahlniederlage optimistisch: Er habe weiterhin Zeit für seine Familie. Er wünscht Florian Fritzsch „ein gutes Händchen und alles, alles Gute“. Der Großenlüderer Kommunalpolitik will Herbert, der aktuell CDU-Fraktionsvorsitzender ist, erhalten bleiben. Er will bei der Kommunalwahl im März 2021 wieder einen Sitz in der Gemeindevertretung erringen.

Florian Fritzsch schließt kurz nach der Verkündung seines Wahlsieges seine Frau Silke in die Arme.

Update, 19.20 Uhr: Mit 55,24 Prozent der Stimmen gewinnt Florian Fritzsch, der SPD-Mann ist aber als Einzelbewerber angetreten ist, die Bürgermeister-Wahl in Großenlüder. Sein Mitbewerber Marco Herbert (CDU) erhält 44,76 Prozent der Stimmen.

Fairer Verlierer: Marco Herbert - hier mit Ehefrau Carolin - wünscht Florian Fritzsch „ein gutes Händchen und alles, alles Gute“.

Florian Fritzsch ist der neue Bürgermeister von Großenlüder

Update, 18.25 Uhr: Mittlerweile sind die Ergebnisse von drei der zwölf Wahlbezirke eingegangen. Bei diesem ersten Zwischenstand liegt Florian Fritzsch mit 58,57 Prozent der Stimmen vor Marco Herbert (41,43 Prozent).

Erstmeldung vom 15. November, 18 Uhr: Großenlüder - Amtsinhaber Werner Dietrich (UBL) hatte angekündigt, nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Daraufhin hatten Herbert und Fritzsch ihre Hüte in den Ring geworfen. Was folgte, war ein spannender Wahlkampf, der vor allem von der Corona-Pandemie geprägt war.

Öffentliche Auftritte vor Publikum waren selten. Während unseres Wahlforums bewiesen beide Kandidaten Kompetenz und Sachverstand, beide konnten zudem mit reichlich Verwaltungserfahrung punkten.

Wer das Rennen am Ende gewinnt, erfahren Sie auf unserer Internetseite, sobald die Ergebnisse offiziell feststehen. (mlo)

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