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Hackathon an der Hochschule Fulda – beste Idee erhält ein Preisgeld von 2000 Euro

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Kreis Fulda - Mit einem 24-Stunden-Ideen-Marathon, einem sogenannten Hackathon, will der Landkreis Fulda junge, innovative Kräfte gewinnen. Außerhalb Frankfurts ist der Hackathon Fulda der erste Hack-Marathon in Hessen.

Von unserem Redaktionsmitglied Volker Nies

Das Wort Hack steht im Falle eines Hackathon nicht für Hacker, sondern für das erforschende Programmieren. An solchen Veranstaltungen können nicht nur Programmierer teilnehmen, sonder aich Interessierte aus anderen Fachbereichen. In kurzer Zeit entwickeln Menschen, die sich zuvor nicht kannten, gemeinsam Projekte und Anwendungen.

Marathon bezieht sich darauf, dass die Teilnehmer etwas Ausdauer mitbringen müssen: In 24 Stunden sollen die Teilnehmer am Samstag und Sonntag, 26. und 27. Oktober, an der Hochschule Fulda in kleinen Gruppen Lösungen für ein Problem finden.

Win-win-Situation für Teilnehmer und Region

Von der Veranstaltung sollen die Teilnehmer und zugleich die Region profitieren. „Wir führen als Landkreis einen Hackathon durch, um die Stärke und Attraktivität der Region im Bereich Zukunftstechnologien zu zeigen und vor allem auch, um jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, sich zu präsentieren“, erklärt Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt (CDU).

Für die Teilnehmer kann die Veranstaltung ein Sprungbrett sein, denn einige Unternehmen aus dem technischen Bereich sind Partner der Veranstaltung. Sie sind daran interessiert, neue Talente zu entdecken. Für Entwickler gibt es aber noch weitere Gründe, an einem Hackathon teilzunehmen: Sie können bei dem Wettbewerb viel lernen, können Netzwerke mit anderen Fachkräften entwickeln, und oft markieren Projekte, die bei einem Hackathon auf den Weg gebracht wurden, den Beginn einer längerfristigen Zusammenarbeit. Nicht zuletzt: Das intensive und konzentrierte Arbeiten an einem Thema im Team – das kann richtig Spaß machen.

Es locken Preise von bis zu 2000 Euro

„Die Teams sollen ein Demo-Programm entwickeln, das etwa auf einem Smartphone läuft. Aber auch Konzepte sind gefragt. Wir suchen keine fertigen Lösungen, sondern Ideen“, erklärt Will. Diese Ideen lassen sich der Kreis und die teilnehmenden Firmen einiges kosten: Auf die Gewinner warten vier Preise zwischen 750 und 2000 Euro.

Drei Preise werden von der Jury, einer vom Publikum vergeben. Der Landkreis hat die Veranstaltung schon in ganz Hessen beworben. Er erwartet rund 50 Teilnehmer, die sich dann auf fünf bis zehn Teams verteilen.

Zu welchen Themen die Teilnehmer des Fuldaer Hackathon Ideen entwickeln sollen, erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Fuldaer und Hünfelder Zeitung und im jeweiligen E-Paper.

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