Ist Lennert Sitzmann nach seiner Sprunggelenksverletzung am Samstagabend wieder im Kader? Foto: Charlie Rolff

Handball: „Müssen auf Biegen und Brechen punkten“ – Hünfeld im Abstiegskampf gegen Wanfried gefordert

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Die hiesigen Landesliga-Handballer dürfen sich am kommenden Spieltag über die Unterstützung der Heimfans freuen. Gerade für Hünfeld geht es am Wochenende aber um viel, denn momentan befindet sich der HSV auf dem vorletzten Platz.

Männer Landesliga Nord

Hünfelder SV – VfL Wanfried: Die Rote Laterne muss der Hünfelder SV aktuell nicht fürchten. Dafür ist der HSC Zierenberg mit 0:34 Punkten in der Tabelle zu weit abgeschlagen. Mental dürfte das durch den spielfreien Sonntag und Wehlheidens Sieg in Zierenberg bedingte Abrutschen auf den vorletzten Rang aber Auswirkungen auf die Haunestädter haben. Da drei Teams die Liga verlassen müssen, sind es nun zwei Plätze bis zum rettenden Ufer. „Mir ist es inzwischen auch egal, gegen wen wir Zählbares holen, aber wir müssen auf Biegen und Brechen punkten“, bringt HSV-Trainer Holger Hölzinger die Situation bei den Hünfeldern auf den Punkt.

Und wenn es nach Hölzinger geht, fangen seine HSVler damit am besten schon am Samstagabend (18.30 Uhr) gegen den VfL Wanfried an. Der erfreut sich seit dem Einkauf von Miroljub Petkovic neuer spielerische Qualität, mit der sogar ein Sieg über Spitzenreiter Großenlüder/Hainzell gelang – bisher ein Novum in der aktuellen Saison. „Nicht nur ihr Neuzugang ragt heraus. Außerdem stellen sie eine starke Abwehr mit einem superstarken Torhüter hinter sich. Da muss man sie erst einmal knacken“, bemerkt Hölzinger. Ob das gelingt, läge aber wie so oft in dieser Serie am zur Verfügung stehenden Personal. Dabei ist ein Einsatz von Jannik Bachus wahrscheinlich, bei Lennert Sitzmann müsse man laut Hölzinger die noch anstehenden Trainingseinheiten abwarten. Kapitän Fabian Sauer werde den HSVlern aber noch mindestens drei bis vier Wochen fehlen.

HSG Großenlüder/Hainzell – TG Wehlheiden: Die Rückrunde läuft die Handballer aus Wehlheiden unbestritten besser als der erste Teil der Serie. Zwei der vier Spiele konnte die TG positiv für sich gestalten und sorgte mit dem 27:24 gegen den VfL Wanfried vor zwei Wochen für Aufsehen. Kein Wunder also, dass Großenlüder/Hainzells Trainer Joachim Bug zu dem Schluss kommt: „Das wird eine knackige Heimaufgabe für uns, bei der wir uns werden strecken müssen.“

Gerade die Körperlichkeit der Wehlheider Mannschaft könnte der Bug-Truppe am Samstag (17 Uhr) Probleme bereiten, denn nicht nur ist die HSG in dieser Woche stark von der aktuellen Grippewelle betroffen, sondern auch diesmal werden dem Spitzenreiter die beiden Münker-Brüder, die momentan in Kolumbien weilen, fehlen. „In den letzten Spielen haben wir es ein bisschen an Leichtigkeit vermissen lassen und im Angriff nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Ich hoffe, dass sich das bessert, damit wir unsere starke Heimbilanz wahren können“, so Bug, denn zu Hause ist sein Team seit Rundenbeginn ungeschlagen. akh

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