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Helene Fischer als „Päpstin“: Schlagerstar performt Songs aus Fuldaer Musical

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Ein Millionenpublikum wird am ersten Weihnachtsfeiertag „Die Päpstin“ kennenlernen. Denn Schlagerstar Helene Fischer wird in ihrer großen ZDF-Show am 25. Dezember um 20.15 Uhr zwei Songs aus dem spotlight-Musical in einer Art Medley präsentieren.

Flankiert wird die Sängerin dabei vom „Päpstin“-Ensemble aus Füssen. Denn dort sowie in Neunkirchen und Stuttgart war das Musical bereits zu erleben, „aber in einer eigenen Inszenierung“, wie Martin erklärt. In Stuttgart nun sahen Mitarbeiter der TV-Produktionsfirma Kimmig Entertainment das Stück – und schlugen es für Helene Fischers Weihnachtsshow vor.

„Ihr gefielen die Lieder einfach sehr gut“

„Ich finde das sehr mutig“, sagt Dennis Martin und führt aus, wie er das meint: „,Die Päpstin‘ ist nunmal kein Mainstream-Stück, sie ist eher unüblich als Musical.“ Warum Fischer sich dennoch dafür entschieden habe, habe sie ihm dann bei der After-Show-Party verraten: „Sie sagte, ihr gefielen die Lieder einfach sehr gut.“ Zwar habe sie das Musical (noch) nicht gesehen, „aber sie war wahnsinnig gut informiert, das war toll“.

Grundsätzlich sei es aber nicht abwegig, dass der Megastar in der Weihnachtssendung auch Musik jenseits des Erwartbaren präsentiere. „In der Show stellt sie schließlich ihre Vielfältigkeit unter Beweis, die Bandbreite ist enorm“, sagt Martin. Und muss ein bisschen schmunzeln: „Das ist natürlich eine aufwändige Angelegenheit vom Bühnenaufbau über das Licht bis hin zum Orchester.“ Apropos: Letzteres ist in Fulda gut bekannt, es sind die Kölner Symphoniker unter der Leitung von Inga Hilsberg, die im Sommer „Bonifatius“ als Open-Air-Spektakel vor dem Fuldaer Dom begleiteten.

Wann kommt „Päpstin 2.0“?

Und wann wird die „Päpstin“ wieder in Fulda ihr wahres Ich verbergen? Dennis Martin lacht. „Das wird noch eine ganze Weile dauern, erstmal hat ,Robin Hood‘ Vorrang. Aber gedanklich sind wir schon dran an ,Die Päpstin 2.0‘.“ Denn eines, sagt er, sei klar: „Wenn wir das Stück wiederaufnehmen, dann in einer völlig neuen Version.“

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