Axel Wintermeyer mit Vertretern des Projekts „Azubi Region Fulda“, Julian Bolz und Ulrich Nesemann.
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Axel Wintermeyer (von links), würdigte die Vertreter des Projekts „Azubi Region Fulda“ Julian Bolz und Ulrich Nesemann.

Demografiepreis

„Azubi Region Fulda“ ausgezeichnet - Platz 1 geht nach Nidderau

Zum elften Mal hat die Hessische Landesregierung in Wiesbaden den mit 24 000 Euro dotierten Hessischen Demografie-Preis verliehen. Auch ein Projekt aus der Region hat gewonnen. 

Fulda - Geehrt werden Initiativen, die sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen. Den ersten Platz hat das Projekt „SOwieDAheim“ der Alzheimer Gesellschaft Main-Kinzig aus Nidderau gemacht. Doch auch ein Projekt aus der Region hat gewonnen: Die Kampagne „Azubi Region Fulda“ erhält den dritten Preis, der mit 2000 Euro dotiert ist. Die Initiative, der sich 23 Partnerunternehmen angeschlossen haben, wirbt überregional um Nachwuchs für die Betriebe, weil Azubis in der Region Mangelware sind.

„Ich freue mich sehr, dass sich in diesem Jahr 115 Projekte unter dem Motto ,Wo Ideen Freiraum haben – Leben auf dem Land!‘ beworben haben – so viele wie noch nie. Sie stehen stellvertretend für viele engagierte Menschen in unserem Land, die die Herausforderungen des demografischen Wandels vor Ort anpacken und sich für die Gemeinschaft einsetzen.

Demografiepreis: Lob von Staatsminister Axel Wintermeyer

Sechs besonders vorbildliche Projekte zeichnen wir heute mit unserem Demografie-Preis aus, denen ich herzlich zum Erfolg gratuliere. Ich hoffe, dass sie viele Nachahmer finden, denn ihre Arbeit ist wertvoll für unsere Gesellschaft und macht unser Land lebens- und liebenswert“, sagte der Chef der Staatskanzlei und Demografie-Beauftragte, Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU), bei der Preisverleihung.

Mit dem Demografie-Preis zeichnet die Landesregierung seit 2010 jährlich Projekte und Initiativen aus, die dem demografischen Wandel mit innovativen und kreativen Ideen entgegenwirken. Eine unabhängige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, Wirtschaft, Verbänden sowie der Hessischen Staatskanzlei und Ministerien hatte aus den eingegangenen 115 Bewerbungen die besten sechs ausgewählt, die Staatsminister Wintermeyer anschließend auf einer Sommerreise besuchte. Nach einer Präsentation der Projekte durch die Bewerber legte die Jury die Preisträger fest. Bei der Preisvergabe sind die Kriterien Innovation, Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit der Projekte entscheidend.

Gewinner des Demografiepreises kommt aus Nidderau

Neben „SOwieDAheim“ und „Azubi Region Fulda“ wurden folgende Projekte ausgezeichnet: „Sprungbrett Ausbildungswohnen“ aus Langgöns, „Sound of the Forest“ aus Oberzent, (2. Preis), „HOMEberger“ aus Homberg im Schwalm-Eder-Kreis, Dialograum KulturKnolle aus Korbach (3. Preis). (dan)

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