Ministerpräsident Volker Bouffier hat Hugo Rensch aus dem Landkreis Fulda mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
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Ministerpräsident Volker Bouffier hat Hugo Rensch aus dem Landkreis Fulda mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Fünf Osthessen geehrt

Ministerpräsident Bouffier zeichnet Hugo Rensch mit Bundesverdienstkreuz aus

  • Sebastian Reichert
    VonSebastian Reichert
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75 Ehrungen für 75 Jahre Hessen: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat herausragende Persönlichkeiten aus Hessen ausgezeichnet, darunter auch fünf Menschen aus der Region Fulda.

Eltville - Hessen feiert in diesem Jahr unter dem Titel „Meine Heimat – Mein Zuhause“ sein 75. Gründungsjubiläum. Aus diesem Grund würdigt der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier jetzt 75 Hessinnen und Hessen, die sich in außerordentlicher Weise für das Gemeinwohl, das Land Hessen und die Bundesrepublik Deutschland eingesetzt haben

„Wir ehren Menschen, die in herausragender Weise am Erfolg unseres Landes mitarbeiten. Sie sind der Kitt unserer Gesellschaft“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). In einer Feierstunde im Kloster Eberbach wurden jetzt 60 der 75 Persönlichkeiten geehrt, darunter auch fünf Personen aus der Region Fulda:

Hessen: Ministerpräsident Bouffier zeichnet Hugo Rensch mit Bundesverdienstkreuz aus

Die höchste Ehrung der fünf Osthessen erhielt dabei Hugo Rensch aus Kalbach-Heubach. Ministerpräsident Volker Bouffier zeichnete ihn mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus, das umgangssprachlich auch als Bundesverdienstkreuz bezeichnet wird.

Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhielten sowohl Elvira und Martin Rößner aus Hünfeld als auch Hartmut Darmstadt aus Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis. Der 67-Jährige erhielt die Auszeichnung unter anderem für sein Hilfsprojekt „Hilfe für Sri Lanka“, das er 2004 gründete. Außerdem engagiert er sich seit 2016 für Waisenhäuser in Nepal. Insgesamt generierte Darmstadt schon mehr als 230.000 Euro Spendengelder aus der Region.

Die Wertigkeit der einzelnen Auszeichnungen

Hessischer Verdienstorden: Er wird zur Würdigung hervorragender Verdienste um das Land Hessen und seine Bevölkerung verliehen. Es gibt zwei Ordensstufen: Hessischer Verdienstorden am Bande (niedrigere Stufe) und Hessischer Verdienstorden (höhere Stufe). 

Bundesverdienstkreuz: Er wird für besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland sowie für Leistungen im politischen, wirtschaftlichen, sozialen und geistigen Bereich verliehen - und zwar in acht Stufen, beginnend mit der niedrigsten: Verdienstmedaille, Verdienstkreuz am Bande, Verdienstkreuz 1. Klasse, Großes Verdienstkreuz, Großes Verdienstkreuz mit Stern, Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, Großkreuz sowie Sonderstufe des Großkreuzes.

Die Verwendung der Spenden dokumentiert der pensionierte Lehrer, der am Ulrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern von 1986 bis 2016 Mathematik und Geographie unterrichtete, penibel auf seiner Internetseite (hartmutdarmstadt.de). Beide genanten Projekte werden ausschließlich aus Spenden von Bürgern aus der Region sowie aus Eigenmitteln finanziert. Der Oberstudienrat i.R. ist zudem seit 1970 Organist und Chorleiter in diversen Chören. 

Dr. Gabriele König aus Poppenhausen erhielt zudem den Hessischen Verdienstorden, bei dem die Anzahl der lebenden Träger auf bis insgesamt 800 begrenzt ist. „Jede Person, die ausgezeichnet wurde, ist unverzichtbar für unser Land. Für ihr Engagement bedanke ich mich im Namen der gesamten Hessischen Landesregierung und ermutige Sie, sich weiter für unser Land und unsere Gesellschaft einzusetzen“, sagte Bouffier abschließend. 

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