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Keine neuen Schulden für Hessen - Grund sind zusätzliche Steuereinnahmen

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Michael Boddenberg
Michael Boddenberg, Finanzminister von Hessen, will weiter umsichtig und nüchtern planen. © Arne Dedert/dpa/Archiv

Das Land Hessen hat sich im Vergleich zum ursprünglichen Haushaltsplan um fast 3,2 Milliarden Euro verbessert. Den Großteil dieser Verbesserung resultiert aus Steuereinnahmen.

Wiesbaden - Hessen schließt den Haushalt 2021 ohne neue Schulden ab. Möglich sei das vor allem durch überraschend hohe zusätzliche Steuereinnahmen gewesen, sagte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Montag in Wiesbaden. Im Vergleich zum ursprünglichen Haushaltsplan sei eine Verbesserung von fast 3,2 Milliarden Euro erreicht worden.

Fast 2,6 Milliarden Euro davon resultierten aus den gestiegenen Steuereinnahmen. (Lesen Sie auch: 120 Millionen Euro: In diese Projekte will die Stadt Fulda investieren)

„Bei aller Freude über das gute Ergebnis für 2021 gibt es keine Gewähr dafür, dass es immer so weitergeht“, betonte der Finanzminister bei der Präsentation des Haushaltsabschlusses.

Hessen: Haushalt 2021 ohne neue Schulden dank gestiegener Steuereinnahmen

„Wir tun daher gut daran, weiter umsichtig und mit nüchternem Blick auf die vorhandenen Risiken, aber bei alldem auch mit ambitionierten Zielen zu planen.“ Beim Haushaltsabschluss geht es um die finalen Ausgaben und Einnahmen des Landes im vergangenen Jahr.

Für das laufende Jahr sei die gute Entwicklung der Steuereinnahmen bereits berücksichtigt worden, teilte Boddenberg mit. Der jüngst vom hessischen Landtag verabschiedete Haushalt 2022 sei aber weiterhin ein Corona-Haushalt. Zu Recht habe das Parlament für das laufende Jahr daher eine haushaltsrechtliche Notlage festgestellt. (dpa)

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