Schüler aus Fulda haben beim Mathe-Wettbewerb in Hessen abgeräumt. (Symbolbild)
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Schüler aus Fulda haben beim Mathe-Wettbewerb in Hessen abgeräumt. (Symbolbild)

Winfriedschüler holt Platz eins

Passend zum Ende des Schuljahres: Schüler aus Fulda räumen bei hessenweitem Mathe-Wettbewerb ab

  • VonAnja Hildmann
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Schülerinnen und Schüler des Landkreises Fulda durften sich zum Ende des Schuljahres über gute Nachrichten freuen: Beim 53. hessischen Mathematik-Wettbewerb haben die Johannes-Kepler-Schule, das Marianum Fulda, die Winfriedschule sowie die Don-Bosco-Schule gut abgeschnitten.

Fulda - In jedem Jahr erhalten Schüler der Jahrgangsstufe 8 die Möglichkeit, ihr mathematisches Können unter Beweis zu stellen. Die erste Runde des hessischen Mathematik-Wettbewerbs ersetzt eine der Klassenarbeiten im Schuljahr und wird an Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien durchgeführt. In der zweiten Runde treffen sich die Schulsieger zunächst regional, bis es in der dritten Runde zum Landesentscheid kommt.

Die siegreichen Schüler sowie die ausgezeichneten Schulen wurden zuletzt in einer virtuellen Veranstaltung des hessischen Kultusministeriums geehrt. (Lesen Sie hier: Der beste Nachwuchs-Tischler Hessens kommt aus Großenlüder)

Hessen: Mathematik-Wettbewerb - vier Schulen aus Fulda vorne

In der Winfriedschule Fulda schaffte es in diesem Jahr ein Schüler des Gymnasiums unter die Sieger. Pascal Atzler, der dort die achte Klasse besucht, habe bereits in anderen Fächern wie etwa Fremdsprachen und Physik glänzen können, berichtet Mathematik- und Physiklehrer Martin Lindenthal. „Pascal hat bei vielen Wettbewerben erfolgreich abgeschnitten und wird auch von den Lehrern gefördert.“ Bei den Gymnasiaten belegte Atzler den ersten Platz.

Pascal Atzler von der Winfriedschule in Fulda belegte den ersten Platz unter den Gymnasiasten.

„Es freut mich sehr, wenn gerade im Hauptschulzweig Erfolge erzielt werden“, erklärt Kathrin Starke von der Johannes-Kepler-Schule in Neuhof. Die Mathematik- und Physiklehrerin versuche den siegreichen Schülern auch immer klarzumachen, dass es sich dabei nicht um eine Selbstverständlichkeit handle und sie auf ihre Leistungen stolz sein könnten. Neben dem Sieg der Hauptschülerin Sarah Barget, die in Hessen Platz drei unter den Hauptschülern belegte, wird die Gesamtschule für ihre guten Leistungen in den Endrunden der vergangenen fünf Jahre ausgezeichnet.

Dass ihre Schüler so erfolgreich seien, sei nicht an einem bestimmten Grund festzumachen, sagt Starke. „Es hängt sicher auch mit einer besonderen Begabung der Schülerinnen und Schüler zusammen“, bemerkt sie. Sowohl die Wettbewerbssituation als auch das lange Home-Schooling hätten die Schüler zusätzlich motiviert, gute Leistungen zu erzielen.

Zudem hätten diese die Möglichkeit gehabt, sich über das interne Informationsportal der Schule mit Lehrern auszutauschen und beispielsweise Aufgaben zu besprechen oder Fragen zu stellen. „Außerdem arbeiten wir als Mathe-Kollegen eng zusammen“, ergänzt Starke.

Sarah Barget von der Johannes-Kepler-Schule in Neuhof platzierte sich ebenfalls vorne.

Auch die Realschule Marianum in Fulda stellt in diesem Jahr mit Sarah Schmitt eine Siegerin (Rang vier) im Landesentscheid, und sie wird gleichzeitig für die guten Ergebnisse in den Endrunden der vergangenen fünf Jahre ausgezeichnet. Hinter dem Erfolg der Realschule stehe keine besonders gezielte Vorbereitung, erklärt Johannes Frohnapfel. „Wir gehen mit den achten Klassen einzig die Wettbewerbe der vergangenen zwei Jahre durch, um sie auf die Aufgabenformate vorzubereiten“, berichtet der Realschulleiter, der selbst Mathematik unterrichtet.

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„Wir haben fleißige und talentierte Schülerinnen und Schüler, die sich hier wohlfühlen.“ Im Kreisentscheid, bei dem im Landkreis Fulda fünf Kreissieger gekürt werden, seien in diesem Jahr vier vom Marianum. „Wir freuen uns natürlich mit den Schülerinnen und Schülern, die stolz auf ihre Ergebnisse sein können“, sagt Frohnapfel.

Sarah Schmitt vom Marianum Fulda war beim hessenweiten Mathematik-Wettbewerb erfolgreich.

Die Don-Bosco-Schule in Künzell, die in diesem Jahr ebenfalls ausgezeichnet wird, setzt auf ein gutes Verhältnis zwischen den Lehrkräften und den Schülern. „Ein gutes Lernklima trägt dazu bei, dass den achten Klassen die Angst vor dem Wettbewerb genommen wird“, erklärt die Rektorin der Haupt- und Grundschule Stefanie Schwan. Da der Lernstoff auch in anderen Klassenarbeiten breit gefächert abgefragt werde und nicht nur zu einem Thema, komme der Mathematik-Wettbewerb den Schülern nicht so außergewöhnlich vor.

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