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Mehr Regen, mehr Grünschnitt: Deutliche Zunahme an Bioabfällen in Hessen

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Statt die Lebensmittelreste direkt in die Biotonne zu schmeißen, hilft es, sie in altes Zeitungspapier einzuwickeln.
Für 2021 wurde in Hessen eine deutliche Zunahme an Bioabfällen registriert. (Symbolbild) © Peter Steffen/dpa

Für 2021 wurde in Hessen eine deutliche Zunahme an Bioabfällen registriert. Grund dafür ist unter anderem das Wetter.

Wiesbaden - Eine deutliche Zunahme von Bioabfällen hat im vergangenen Jahr die Menge der Haushaltsabfälle in Hessen steigen lassen. Insgesamt fielen 2021 im Bundesland durchschnittlich 464 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Person an, das waren fünf Kilogramm oder ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Gesamtmenge der Haushaltsabfälle in Hessen belief sich auf 2,92 Millionen Tonnen und damit 32.100 Tonnen mehr als im Vorjahr.

Hessen: Mehr Regen, mehr Grünschnitt - Deutliche Zunahme an Bioabfällen

Bioabfälle und Hausmüll machten mit jeweils 144 Kilogramm pro Person den größten Teil der Haushaltsabfälle aus. Auf getrennt erfasste Wertstoffe wie Papier, Pappe und Karton entfielen 137 Kilogramm pro Person und auf Elektro- und Elektronik-Altgeräte sieben Kilogramm pro Person. Die Sperrmüllmenge schrumpfte nach einer deutlichen Zunahme im ersten Corona-Jahr 2020 im vergangenen Jahr wieder deutlich auf 29 Kilogramm pro Person. (Lesen Sie hier: Fliegenplage in Gründau: Biomüll wird weiter in andere Anlagen gebracht)

Das höhere Bioabfallaufkommen führen die Statistiker auch auf das Wetter zurück: Angesichts der größeren Niederschlagsmenge wuchsen die Pflanzen stärker, so dass 13 Prozent mehr Grünschnitt aus Gärten und Parks anfiel. Aber auch die über die Biotonne erfassten Bioabfälle legten um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Dazu dürfte auch beigetragen haben, dass der Schwalm-Eder Kreis im vergangenen Jahr als letzter hessischer Landkreis die Biotonne zur getrennten Erfassung von Bioabfällen einführte. (dpa)

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