Ein Polizist bei einer Verkehrskontrolle. (Symbolbild)
+
In ganz Hessen findet im September eine Aktionswoche im Straßenverkehr statt. Dabei hat die Polizei „schwächere Verkehrsteilnehmer“ im Blick. (Symbolbild)

Schwerpunktkontrollen

Hessenweite Aktionswoche: Polizei nimmt „schwächere Verkehrsteilnehmer“ in den Blick

In ganz Hessen findet im September eine Aktionswoche im Straßenverkehr statt. Dabei hat die Polizei „schwächere Verkehrsteilnehmer“ im Blick.

Osthessen - Fußgänger, Radfahrer und Fahrer von Elektro-Kleinstfahrzeugen sind im Straßenverkehr tagtäglich erhöhten Gefahren ausgesetzt. Insbesondere bei Kindern und lebensälteren Menschen kommt es mitunter vielfach zu Fehleinschätzungen im Erkennen und Vermeiden von Gefahrensituationen, heißt es in einer Pressemeldung der Polizei. Aber auch die „Schwächeren Verkehrsteilnehmer“ leisten nicht selten einen Beitrag zur Unfallentstehung. Mangelnde Regelbefolgung und nicht ausreichende Erkennbarkeit seien hieran mitunter Schuld.

Aus diesem Grund führt das Polizeipräsidium Osthessen ab dem kommenden Donnerstag, 16. September, bis einschließlich nächste Woche Mittwoch, 22. September verstärkt Schwerpunktkontrollen in allen drei osthessischen Landkreisen durch. (Lesen Sie hier: Tempokontrollen vor Schulen: Viele ohne Gurt und mit Handy unterwegs)

Hessen: Polizei hat in Aktionswoche „schwächere Verkehrsteilnehmer“ im Blick

„Im Vordergrund der Aktionswoche steht der präventive Gedanke“, heißt es weiter. „Schwächere Verkehrsteilnehmer“ sollen über die für sie bestehenden Gefahren im Straßenverkehr aufgeklärt und sensibilisiert werden. Insbesondere Zusammenstöße mit Kraftfahrzeugen, aber auch Verkehrsunfälle von Fußgängern und Radfahrern untereinander, haben in den meisten Fällen schwere Folgen, denn Fußgänger und Radfahrer sind im Vergleich zu motorisierten Verkehrsteilnehmern erheblich weniger geschützt.

Bei den Kontrollen wird die Polizei auch ein Hauptaugenmerk auf Fahrräder legen. In der Vergangenheit wurde das zweirädrige Verkehrsmittel immer beliebter. Mit der steigenden Zahl von Fahrrädern und Pedelecs im öffentlichen Straßenverkehr, stieg jedoch auch die Zahl der Unfälle, an denen diese Fahrzeuge beteiligt waren. (Lesen Sie auch: Polizei guckt bei Posern und Rasern genau hin - und verfolgt flüchtenden BMW durch Fulda)

Ziel der Aktionswoche: Regelkonformes Verhalten und gegenseitige Rücksichtnahme

Ziel der landesweiten Aktion ist es, ein regelkonformes Verhalten aller Verkehrsteilnehmer zu erreichen und die gegenseitige Rücksichtnahme zu fördern. Weitere Informationen in Sachen Verkehrsprävention befinden sich unter www.senioren-sind-auf-zack.de sowie in den sozialen Medien unter dem Hashtag #sichermobilleben. (ah)

Das könnte Sie auch interessieren