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Bilanz des „Carfreitags“: Hessische Polizei kontrolliert 1439 Fahrzeuge

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Am „Carfreitag“ hat die hessische Polizei ein besonderes Augenmerk auf Raser und Tuner gelegt. (Symbolfoto)
Am „Carfreitag“ hat die hessische Polizei ein besonderes Augenmerk auf Raser und Tuner gelegt. (Symbolfoto) © Julian Stratenschulte/dpa

Die hessische Polizei hat zum sogenannten „Carfreitag“ am Karfreitag zahlreiche Kontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden landesweit 1439 Fahrzeuge kontrolliert, 46 Straftaten registriert und 441 Ordnungswidrigkeiten angezeigt.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Wie das Landeskriminalamt in Wiesbaden am Samstag bilanzierte, seien in Hessen elf Fahrzeuge seien vorläufig aus dem Verkehr gezogen worden. Der „Carfreitag“ ist ein Tag, an dem sich Besitzer getunter Autos bei Ausfahrten treffen, er gilt bundesweit als Treffen für Raser, Tuner und Poser.

Alles in allem hätten sich die Verkehrsteilnehmer aber überwiegend vernünftig und regelkonform verhalten, hieß es. Die größte Ansammlung getunter Fahrzeuge habe es im Bereich des ICE-Bahnhofs in Limburg gegeben. Bei den Kontrollen waren alle sieben hessischen Polizeipräsidien, unterstützt durch das hessische Bereitschaftspolizeipräsidium, mit mehr als 300 Einsatzkräften aktiv.

Hessen: Polizei kontrolliert am „Carfreitag“ 1439 Fahrzeuge

Innenminister Peter Beuth (CDU) kritisierte derweil die Verkehrsrowdys: „Wer rücksichtslos rast, gefährdet seine Mitmenschen und sich selbst.“ Viele Menschen empfänden oftmals hochmotorisierte Fahrzeuge zudem gerade bei hohen Drehzahlen zurecht als störend, mahnte Beuth am Samstag.

„Um sinnbefreitem Rundendrehen in unseren Innenstädten und PS-Protzerei auf unseren Landstraßen Einhalt zu gebieten, haben wir in allen sieben Polizeipräsidien spezialisierte Kontrolleinheiten eingerichtet“, erklärte der Innenminister. Die Einsatzkräfte seien auch an Ostern unterwegs, um Auto- und Motorradfahrer daran zu erinnern, „dass unsere Straßen keine Rennstrecken sind“.

Die Schwerpunktkontrollen seien keine Schikane, sondern Teil einer Verkehrsstrategie, die Menschenleben retten soll, betonte der Innenminister. Verstöße konsequent zu ahnden, sei notwendig, um rücksichtsloses Verhalten zu stoppen und die Gefährdung von unbeteiligten Bürgern zu verhindern. (dpa)

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