Die Polizei wird am Freitag in Hessen verstärkt Präsenz zeigen und vermehrt Kontrollen durchführen.
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Die Polizei wird am Freitag in Hessen verstärkt Präsenz zeigen und vermehrt Kontrollen durchführen.

Sicherheitstag der Länder

„Druck auf Kriminelle hochhalten“ - Hessens Polizisten führen am Freitag verstärkt Kontrollen durch

Polizisten aus Hessen und vier weiteren Bundesländern wollen am Freitag (17.9.) verstärkte Präsenz zeigen und gegen Kriminalität im öffentlichen Raum vorgehen.

Wiesbaden - Am vierten länderübergreifenden Sicherheitstag sind neben Hessen auch die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland beteiligt. „Verbrechen machen nicht an der Landesgrenze Halt“, sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz und baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Donnerstag.

Schwerpunkte der Kontrollen sind an diesem Freitag öffentliche Plätze wie beispielsweise Bushaltestellen oder szenetypische Treffpunkte. Der Kontrolltag hat das Ziel, den Druck auf Kriminelle im öffentlichen Raum hoch zu halten. In Hessen werden sich nach Angaben des Innenministeriums in Wiesbaden alle sieben Polizeipräsidien beteiligen. Insgesamt seien hierzulande mehr als 660 Beamte im Einsatz.

Hessen: Polizei führt am Freitag landesweit mehr Kontrollen durch

„Neben abseits der Öffentlichkeit laufenden Ermittlungen der hessischen Polizeibeamten werden wir mit sichtbarer und erhöhter Polizeipräsenz, mit deutlich mehr Kontrollmaßnahmen und Präventionsveranstaltungen in Hessen erneut am Sicherheitstag teilnehmen“, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU). „Durch ein bürgernahes Auftreten der hessischen Polizei an öffentlichen Plätzen und Wegen sowie im Straßenverkehr soll dabei insbesondere das Sicherheitsgefühl der hessischen Bevölkerung bewusst gestärkt werden.“ (Lesen Sie hier: Polizei kontrolliert mehr als 200 Motorräder)

Das Ministerium in Wiesbaden verwies auf die seit 2016 bestehende Kooperationsvereinbarung zwischen Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz bei der Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität. Weil diese erfolgreich sei, hätten sich die Polizeiführungen der beteiligten Länder darauf verständigt, die Zusammenarbeit auf den Bereich der Sicherheit im öffentlichen Raum auszuweiten.

Die Innenminister aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen haben demnach dann im Juni 2019 die Kooperation um ein weiteres Aufgabenfeld erweitert. (akh mit dpa-Material)

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