Der Stadtstrand in Fulda lädt die Besucher zum Entspannen ein.
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In der diesjährigen Sommertour blickt die Hessenschau an mehreren Orten in Hessen auf Ideen, durch die die Auswirkungen der Pandemie abgemildert wird. Gedreht wird auch in Fulda, wo beispielsweise der Stadt-Strand Thema sein wird.

27. August in Fulda

Hessenschau eine Woche auf Sommertour: Chancen und Ideen in der Corona-Pandemie

In ihrer diesjährigen Sommertour geht die Hessenschau der Frage nach, was getan wird, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzumildern. Gedreht wird unter anderem in Fulda, Alsfeld, Bebra und Hanau.

Osthessen - Die „Hessenschau“ geht auch in diesem Jahr auf Sommertour. Vom 23. bis 29. August berichtet sie immer um 19.30 Uhr im hr-fernsehen aus sieben verschiedenen Orten einmal quer durch Hessen. Die Hälfte der Sendung kommt aus dem jeweiligen Sommertour-Ort und wird Montag bis Donnerstag von Hülya Deyneli und Andreas Hieke sowie Freitag bis Sonntag von Kristin Gesang und Daniel Johé moderiert, wie der hr in einer Presseinformation mitteilt.

Im zweiten Pandemie-Sommer geht die „Hessenschau“ – ohne das sonst vor Ort übliche Live-Publikum – der Frage nach, was getan wird, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzumildern oder gar ins Positive zu drehen. Gedreht wird in Mengerskirchen, Alsfeld, Bebra, Homberg/Efze, Fulda, Hanau und Darmstadt.

Hessenschau auf Sommertour: Corona-Lösungen in Fulda, Alsfeld und Hanau

Viele Städte und Gemeinden haben nach schwierigen Zeiten durch Lockdowns und eingeschränkten Verkaufsmöglichkeiten mit Leerständen in den Innenstädten zu kämpfen. Das bietet manchmal aber auch die Chance für einen Neustart. Vielerorts sind innovative Ideen entstanden, um die Innenstädte wieder mit neuem Leben zu füllen - sowohl im Einzelhandel als auch kulturell.

In Alsfeld wird am 24. August gedreht. Das Motto ist dort für diesen Sommer: „Die Jugend ist unser Moment“. Das Jugendparlament hat verschiedene Vorschläge gemacht und sie gemeinsam mit der evangelischen Kirche und der Stadt umgesetzt: So ist vor dem ehemaligen Augustinerkloster eine Fläche mit Sand aufgeschüttet und mit Strand-Möbeln bestückt worden, dazu kommt ein Cocktailwagen und schon gibt es mitten in Alsfeld eine Chillout-Zone.

Außerdem gibt es eine Spiele-Arena, ausgestattet mit allem, was das Zocker-Herz begehrt. Und seit neuestem ist die Stadthalle zur Lasertag-Arena geworden, einen Escape-Room gibt es noch dazu. Alsfeld war eine Woche Modellkommune, als es um die Öffnungen ging - musste dann aber wieder alles schließen. Dennoch hat die Stadt in der Corona-Krise viel gelernt: unter anderem, wie wichtig testen ist. In Bebra wird einen Tag später gedreht. Hier wird mittwochs die Hauptstraße zur Flaniermeile mit Open-Air-Gastronomie: Tische und Stühle auf der Straße, dazu Bands und Chillout-Möbel.

Am 27. August führt die Sommertour dann nach Fulda, wo die Stadt mit einer Innenstadt-Offensive Leben in die Stadt bringen will: Die Palette reicht vom Cabrio-Bus bis zum Stadt-Strand. Modell-Charakter hat das Projekt Chancennutzer, das von der IHK Fulda unterstützt wird. Dabei unterstützen jetzt Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die durch die Corona-Krise umsatteln mussten, Neugründungen.

Ganz unterschiedliche Geschäftsmodelle sind dabei entstanden: von der Eventmanagerin zur Bonbon-Macherin bis hin zum Regio-Point, der ausschließlich regionale Produkte vermarktet. Auch der Azubi-Campus in Fulda steht für Innovation in Osthessen. Unter dem Motto: „Lernen wie ein Azubi, leben wie ein Student“ ist in Fulda der erste Campus für Auszubildende in Deutschland entstanden. Das Konzept sieht viel Platz zum Wohnen und Lernen, aber auch für Sport und Feiern vor. (Lesen Sie hier: Urlaub im Vogelsberg: Diese Highlights probiert hr-Mann Tobias Kämmerer aus)

Auswirkungen der Corona-Pandemie: Diese Chancen und Ideen sind in Osthessen entstanden

In Hanau (Main-Kinzig-Kreis) dreht die Hessenschau am 28. August. Die Entwicklung der Hanauer Innenstadt – vom wettbewerblichen Dialog bis zu Pop-up-Store-Konzepten – findet zunehmend bundesweite Beachtung. Zum Beispiel wird das Programm „Hanau aufLADEN“, mit dem die Stadt seit vergangenem Herbst Leerständen in der Innenstadt begegnet, vielerorts mit Interesse verfolgt. Vor allem die Erfahrungen mit einem Vorkaufsrecht, das der Stadt ein direktes Eingreifen in die Ansiedlung neuer Geschäfte ermöglicht, stößt auf reges Interesse.

Auch neue Konzepte in der Gastronomie sind umgesetzt worden. Angedacht als Übergangslösung sind jetzt neue Begegnungsräume entstanden. Innovative Ideen, die selbst bei neuerlichen Kontakt-Beschränkungen Lösungsmöglichkeiten bieten könnten. Zudem blickt die Sendung auf eine eigens entwickelte Lösung zur Unterstützung Kunstschaffender. (ah)

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