Staatssekretär Oliver Conz (rechts) überreichte Tanns Bürgermeister Mario Dänner den Förderbescheid im Museumsdorf.
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Staatssekretär Oliver Conz (rechts) überreichte Bürgermeister Mario Dänner den Förderbescheid im Museumsdorf.

Staatssekretär überreicht Bescheid

Stadt Tann wird Teil des hessischen Dorfentwicklungsprogramms

Die Stadt Tann wird Teil des hessischen Dorfentwicklungsprogramms. Am Donnerstag hat Staatssekretär Oliver Conz den Anerkennungsbescheid an Bürgermeister Mario Dänner überreicht.

Tann - Bei seiner Sommertour besuchte Staatssekretär Oliver Conz am Donnerstag das Grenzmuseum in Tann gemeinsam mit Bürgermeister Mario Dänner. „Während meiner Sommertour habe ich verschiedene Orte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze besucht. Es ist wichtig zurück zu blicken und der Vergangenheit zu gedenken. Dafür bietet das Grenzmuseum in Tann eine gute Gelegenheit. Ebenfalls schauen wir nach vorne und möchten die Stadt Tann bei ihren Zukunftsprojekten unterstützen. Deshalb freue ich mich, Tann in unser Dorfentwicklungsprogramm aufnehmen zu können“, sagte Staatssekretär Oliver Conz, der am Donnerstag Bürgermeister Mario Dänner die Anerkennungsurkunde überreichte.

Tann wird Teil des Dorfentwicklungsprogramms: Viele Fördermöglichkeiten, um Lebensqualität zu verbessern

„Mit dem Dorfentwicklungsprogramm unterstützen wir besonders Kommunen im ländlichen Raum. Wir wollen Städte und Dörfer mit ihrem besonderen Charakter und historischen Gebäuden als lebendige Lebensräume erhalten und an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger anpassen“, erklärte Oliver Conz.

Die Gemeinde Tann wird Teil des hessischen Dorfentwicklungsprogramms.

Mit der Aufnahme in das Programm stehen der Stadt Tann viele Fördermöglichkeiten zur Verfügung, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Tann wird nun zunächst ein Konzept mit Analyse der Ausgangslage, Strategie und Planung für die nächsten Jahre erstellen. Darauf folgt eine sechsjährige Förderphase für die Umsetzung der Projekte.

Förderangebote des Dorfentwicklungsprogramms soll Tanner Innenstadt mit Leben füllen

Die Stadt will die Förderangebote nutzen, um die Innenstadt und die umliegenden Dörfer mit Leben zu füllen und die Mobilität in den Stadtteilen aufrechtzuerhalten. Es sollen Treffpunkte und Freizeitmöglichkeiten geschaffen werden, um die Jugend an die Heimat zu binden und um Flüchtlinge und Menschen mit Beeinträchtigung zu integrieren.

Vereine, sollen für ihre ehrenamtlichen Aufgaben mehr Unterstützung erfahren. Insgesamt soll die Attraktivität sowohl in der Innenstadt als auch in den einzelnen Stadtteilen gesteigert werden, um neue Familien zu gewinnen und auch die Selbstständigkeit von Senioren so lange es geht aufrecht zu erhalten. (sec)

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