Fotos: Kevin Hillenbrand, Alina Hoßfeld

Hochschule begrüßt 2300 Erstsemester

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Rund 2300 Erstsemester starten ihr Studium an der Hochschule Fulda. Die Gesamtzahl der Studierenden steigt zu Beginn des Wintersemesters 2019/20 noch einmal leicht an auf circa 9700.

Die Nachfrage nach einem Studienplatz an der Hochschule Fulda ist gleichbleibend hoch, schreibt die Hochschule. Rund 2300 Studienanfänger hat Hochschulpräsident Professor Dr. Karim Khakzar mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) am heutigen Montag, 14. Oktober, an der Hochschule Fulda begrüßt.

„Nach Jahren des starken Wachstums streben wir nun ganz bewusst eine Konsolidierungsphase mit näherungsweise gleichbleibenden Studierendenzahlen an. Wir zählen inzwischen zu den großen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland und wollen in den kommenden Jahren insbesondere bei der Betreuung in der Lehre, bei der Forschung und beim Transfer Entwicklungsschwerpunkte setzen,“ betont der Hochschulpräsident.

Soziale Arbeit und internationale BWL auf Platz 1

Die meisten Erstsemester verzeichnen wie auch schon in den vergangenen Jahren die beiden Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit und Internationale Betriebswirtschaftslehre, gefolgt von den Studiengängen Oecotrophologie: Ernährung, Gesundheit, Lebensmittelwirtschaft und Digitale Medien. Gut nachgefragt waren auch wieder die gesundheitswissenschaftlichen Angebote, insbesondere die Bachelorstudiengänge Berufspädagogik Fach Gesundheit und Hebammenkunde sowie das Masterprogramm Public Health. Auch der zum Wintersemester neu angebotene Studiengang International Business & Management, das erste komplett englischsprachige Bachelorangebot an der Hochschule Fulda, ist gut gestartet.

Viele internationale Studiengänge

„Wir haben den Anspruch, unsere Studierenden auf globalisierte Arbeitsmärkte vorzubereiten und die Attraktivität unserer Hochschule für internationale Studierende durch geeignete Studienangebote zu steigern“, sagte Khakzar. Der neu angebotene Studiengang International Business & Management passe ebenso in diese Strategie wie der gesundheitswissenschaftliche Studiengang Internationale Gesundheitswissenschaften. Umso erfreulicher sei es, dass beide gut angenommen würden.

400 internationale Studierende aus 80 Ländern

Die Hochschule Fulda wolle die Internationalisierung in den kommenden Jahren weiter ausbauen: den Austausch von Studierenden und Lehrenden, aber auch die internationale Kooperation in der Forschung. „Mit einer internationalen Ausrichtung der Hochschule bieten wir umfassend Gelegenheit, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben“, gab Khakzar den Erstsemestern mit auf den Weg. „In diesem Semester kommen circa 400 internationale Studierende aus 80 verschiedenen Ländern neu an unsere Hochschule. Wir arbeiten intensiv daran, einen sensiblen Umgang mit kultureller Vielfalt zu etablieren mit dem Ziel, ein gutes Miteinander an der Hochschule zu ermöglichen, aber ihnen auch das Rüstzeug für eine international ausgerichtete Arbeitswelt mitzugeben.“

Die meisten kommen aus Kamerun

Derzeit studieren an der Hochschule Fulda insgesamt 1374 internationale Studierende. Die größten Gruppen stammen aus Kamerun, Pakistan, Indien, der Türkei, Vietnam und Syrien. Die Mehrzahl der internationalen Erstsemester ist in Bachelorstudiengängen eingeschrieben, knapp 100 in Masterstudiengängen. Ein Teil der Studierenden ist auch in den kooperativen Masterstudiengängen mit der Universität Kassel immatrikuliert oder in einem Programm zum Erwerb eines Sprachzertifikats. In den beiden letzten Semestern konnte die Hochschule Fulda 112 internationale Studierende zu einem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums beglückwünschen. / lea

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