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Hünfelds Handballer sind heiß auf Samstag

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda/Hünfeld - Die Hünfelder Kreissporthalle dürfte am Samstagabend gut gefüllt sein, wenn die Haunestädter den TV Hersfeld zum Derby empfangen. Die angeschlagene HSG Großenlüder/Hainzell will sich nur noch in die Winterpause retten und dabei am besten den letzten möglichen Heimsieg der Hinrunde einfahren.

Von unserem Redaktionsmitglied Ann-Katrin Hahner

Hünfelder SV – TV Hersfeld: Rotenburg, Fuldatal/Wolfsanger und Wanfried zählen zu den Teams, die gegen den TV Hersfeld in dieser Saison bereits den Kürzeren gezogen haben, und selbst Spitzenreiter Großenlüder/Hainzell musste für seinen Sieg gegen die starke TVH-Abwehr und Tobias Kretz, einen der besten Keeper der Liga, ziemlich ackern. Schwerer könnte die Aufgabe also kaum sein, die Holger Hölzinger und seinen HSV am Samstag (18.30 Uhr) erwartet.

Neben dem sportlichen Aspekt sieht Hölzinger aber vor allem die emotionale Komponente des Duells zwischen den zwei rivalisierenden Klubs: „Die Jungs und der gesamte Verein freuen sich auf dieses Derby und genau so intensiv wird von uns die Vorbereitung im Training angegangen.“ Um das Kracher-Spiel für sich zu entscheiden, gelte es laut Hölzinger aber im Gegensatz zum letzten Spieltag eine landesligataugliche Deckung zu stellen. „Ansonsten haben wir bewiesen, dass wir zu Hause mit favorisierten Teams mithalten können und wollen die Punkte in der Haunestadt behalten“, gibt sich Hölzinger kämpferisch.

HSG Großenlüder/Hainzell – HSG Twistetal: „Leider merkt man langsam aber sicher, dass der Akku bei uns leer ist“, meint HSG-Trainer Joachim Bug, denn neben Michael Blinzler und Benedikt Dimmerling fallen dem Spitzenreiter nun auch noch Patrick Wehner und Dominik Koch aus. Dennoch ist für die HSG-Herren klar: Auch im letzten Heimspiel der Hinrunde soll noch mal ein Sieg her. Und statistisch scheint die Bug-Sieben dafür auch genau den richtigen Gegner erwischt zu haben, denn bisher hat Twistetal alle Auswärtsspiele verloren. „Allerdings ist Twistetal dazu in der Lage, verschiedene Deckungssysteme gleich gut zu stellen und während des Spiels zu variieren. Das und ihr starkes Kollektiv sowie ihr Kampfgeist sind Qualitäten, die jede Mannschaft vor Herausforderungen stellen können“, so Bug.

Für seine Mannen habe es daher oberste Priorität, am Sonntag (17 Uhr) selbst eine kompakte Abwehr zu stellen und mit einer gewissen Offensiv-Effektivität Twistetal gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen.

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