Meinhard Schmidt-Degenhard (von links) im Gespräch mit Dominik Herold, Michael Brand, Dr. Nassima Sahraoui und Dr. Roland Löffler / Foto: Bonifatiushaus

Interesse an Politik – Akademieabend im Bonifatiushaus

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Um neue Formen der politischen Willensbildung ging es bei einem Akademieabend im Bonifatiushaus mit prominenten Diskutanten, der mit mehr als 70 Teilnehmern gut besucht war.

„Die vielen jungen Teilnehmer waren nach knapp zwei Stunden intensiver Podiumsdiskussion erst richtig in Fahrt gekommen. Auch danach befragten sie die Referenten und zeigten so, wie politische Partizipation gelingen kann“, freut sich Gunter Geiger, Direktor des Bonifatiushauses. Er zieht ein positives Fazit von der Veranstaltung.

Zu den Referenten zählten Bundestagsabgeordneter Michael Brand (CDU), Dominik Herold, Gründer und Vorstandsvorsitzender „mehralswählen“ – Initiative für innovative Demokratie, Dr. Roland Löffler, Leiter Landeszentrale für Politische Bildung in Sachsen und die Philosophin Dr. Nassima Sahraoui.

Gerade vor dem Hintergrund der Thüringenwahl diskutierte Meinhard Schmidt-Degenhard mit den Gästen, ob Deutschland sich auf dem Weg zu einer anderen Republik befindet.

Brand wurde dabei gefragt, warum sich im Osten der Republik die Wähler von den etablierten Parteien abwenden. Eine Antwort auf diese Entwicklung könne nur eines bedeuten: Die Parteien der Mitte müssten für Werte einstehen, Politik transparent gestalten und für getroffene Entscheidungen Verantwortung tragen, erklärte Brand. / dan

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