Foto: Stadt Fulda

Interkulturelle Woche mit Cheerleadern, kurdischer Musik und Cricket

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Die Interkulturelle Woche in Fulda startet dieses Jahr am Samstag, 14. September, und somit auch am Hessischen Familientag. Mit einem facettenreichen Programm soll ab 29. September die Vielfalt Fuldas erlebbar gemacht werden.

Für Bürgermeister und Sozialdezernent Dag Wehner (CDU) ergänzt sich nicht nur das Motto des Familientages „Familie in Vielfalt leben“ in idealer Weise zur Intention der Interkulturellen Woche: „Familienarbeit und Integrationsarbeit sind in der Praxis kaum voneinander zu trennen. Wer sich für Integration engagiert, der beschäftigt sich meist auch mit allen Fragen rund um Familie – und anders herum“, betont Wehner. So passe es sehr gut, dass sich all diese Akteure am 14. September gemeinsam in der Innenstadt mit ihren unterschiedlichen Informations- und Essensständen präsentierten.

Info- und Essensstände in der gesamten Innenstadt

Dem Integrationsgedanken folgend sind die interkulturellen Stände nicht an einem Platz versammelt, sondern je nach Tätigkeitsschwerpunkt auf dem Veranstaltungsgelände in der gesamten Innenstadt verteilt. Das Bühnenprogramm bietet Internationalität für Auge und Ohr, etwa mit indonesischem Tanz, US- Cheerleading oder kurdischer Musik. Bei der offiziellen Eröffnung wird ein interreligiöses Friedensgebet gesprochen. Initiiert hat dies der Runde Tisch der Religionen, dem unter anderem jüdische, christliche und muslimische Gemeinden aus Fulda angehören.

Nach diesem großen Auftakt finden in den darauffolgenden 14 Tagen über das gesamte Stadtgebiet verteilt rund 40 kulturelle, informative und gesellige Veranstaltungen statt. Einige Beispiele: eine eritreische Kaffeezeremonie, ein Speaker-Slam, ein integratives Cricket-Spiel, ein afghanischer Kochabend oder ein Workshop zum Thema Diskriminierung. Andere Veranstaltungen gehören gewissermaßen schon zum festen Repertoire der Interkulturellen Woche, so der interreligiöse Stadtspaziergang, das Integrations- und Freizeit-Fußballturnier, ein Asylrecht-light-Workshop oder der Tag der offenen Moschee. Die Veranstaltungen stehen prinzipiell allen Interessierten offen und können in der Regel kostenlos und ohne vorherige Anmeldung besucht werden.

„Migration gehört zur Geschichte Fuldas“

Bürgermeister Wehner lädt alle Bürger ein, die Veranstaltungen zu besuchen. In Hinblick auf das Stadtjubiläum „1275 Jahre Fulda“ betont er: „Die Geschichte Fuldas ist auch eine Geschichte von Migration, internationaler Begegnung und kulturellem Reichtum. Die Interkulturelle Woche bietet eine gute Gelegenheit, diese Vielfalt zu erleben und zu feiern.“ Gleichzeitig richtet er sich auch an die rund 60 Mitwirkenden der Aktionswoche: „Es sind all diese Vereine, Initiativen, Wohlfahrtsverbände, religiösen Gemeinden und Öffentlichen Einrichtungen, die die Interkulturelle Woche mit Leben füllen. Danke für Ihr Engagement und die unverzichtbare Arbeit die Sie jeden Tag leisten!“

Das vollständige Programm der Interkulturellen Woche kann auf www.fulda.de heruntergeladen oder im Bürgerbüro abgeholt werden. Weitere Informationen zu der bundesweiten Aktionswoche finden Sie unter www.interkulturellewoche.de. / lio

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