Foto: Martin Kirchner

Inversionswetterlage stoppt Kunstschnee-Produktion auf der Wasserkuppe

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Gersfeld - Der Zauberteppich, der kleine Hang für Kinder auf der Wasserkuppe, öffnet am heutigen Montag um 10 Uhr. Ob auch die Märchenwiesenpiste für den Skibetrieb präpariert werden kann, steht noch nicht fest.

Dies erklärte am Sonntag Martin Kirchner, Betriebsleiter der Ski- und Rodelarena Wasserkuppe. „Wir müssen sehen, ob wir den bis jetzt künstlich produzierten Schnee so verteilen können, dass zumindest eine halbe Piste geöffnet werden kann. Erst kurzfristig wissen wir, ob es klappt“, erklärt Kirchner.

Harald Jörges vom Skilift Zuckerfeld hofft, dass er noch in dieser Woche öffnen kann. Im unteren und oberen Bereich sei die Piste ordentlich beschneit. Es fehle noch der mittlere Teil. Am Sonntagabend seien die beiden Schneekanonen wieder gelaufen.

Inversionswetterlage macht Probleme

Den Verantwortlichen auf der Wasserkuppe und am Zuckerfeld in Obernhausen bereitet eine Inversionswetterlage Probleme. In den Hochlagen herrschen derzeit tagsüber Plusgrade. Deswegen könne kein oder nur in begrenztem Maß Kunstschnee nachts produziert werden.

Und an dieser Wetterlage wird sich in den kommenden Tagen nicht viel ändern, erklärt Meteorologe Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Das trockene und milde Hochdruckwetter mit Temperaturen über null Grad bleibt in den Höhenlagen bis Neujahr erhalten.

In Fulda bitterkalt

Dagegen wird es im Flachland rund um Fulda in den kommenden Tagen, speziell in der Nacht, bitterkalt bis minus fünf Grad. Die Prognosen der Meteorologen, wie es nach Neujahr weitergeht, sind noch nicht eindeutig. Es könnte aber sein, dass es zum Ende der Woche auch in den Hochlagen kälter wird und es dann vielleicht auch schneit, sagt Übel. Sicher sei dies aber nicht. / ic

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