Florian Hölzer
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Florian Hölzer hat eine Initiative gestartet.

Spende über 500 Euro

Kalbacher sollen sich wieder umarmen: Bürgermeister Hölzer plant nach Corona Gemeinde-Fest 

Um all jenen, die in der Coronakrise in Kalbach andere unterstützt oder sich eingebracht haben, in einem würdigen Rahmen Danke zu sagen, soll es ein Gemeindefest geben. Bürgermeister Florian Hölzer (parteilos) hat kürzlich dazu eine Initiative gestartet.

Kalbach - Mit einer privaten Spende über 500 Euro an das Kunterbunte Kinderzelt in Schlüchtern setzte Hölzer den Startschuss für eine Veranstaltung, in der es darum gehen soll, „Danke“ zu sagen. Mark Bagus (SPD), der als parteiunabhängiger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl antritt, schloss sich an und spendete ebenfalls 500 Euro. 

Geplantes Corona-Gemeindefest: Krise habe vielen Vieles abverlangt

Hintergrund ist die Coronakrise, die vielen Vieles abverlange. „Die aktuelle Pandemie erfordert von jedem von uns ein hohes Maß an Verständnis und Entbehrungen“, sagte der Rathauschef, der im März angekündigt hatte, im Oktober nicht mehr anzutreten. Die Solidarität der vergangenen Wochen sei vor allem eine soziale Solidarität. Menschen als Teil einer Gemeinschaft stünden derzeit füreinander ein, um gemeinsam die Krise zu bewältigen.

Mit diesen Erfahrungen reifte in ihm, Hölzer, der Gedanke, eine familienfreundliche Veranstaltung für Kalbach auf den Weg zu bringen. Mit Merlin Iffland-Pappert aus Veitsteinbach, Inhaber einer Eventagentur, Bernd Druschel, Gründer und Vorstand des Kunterbunten Kinderzeltes, sowie Julian Geiling, Inhaber eines Uttrichshausener Partyunternehmens, soll ein Event unter dem Titel „Kalbach wird sich wieder umarmen“ stattfinden. EinTermin steht jedoch noch nicht fest. 

Alle Kalbacher sollen Teil des Festes werden

Der Grundgedanke ist, dass alle Kalbacher Teil des Festes werden sollen: Jeder Bürger, jeder Verein, jedes Unternehmen, jeder Gastronom – alle sind eingeladen, in den kommenden Wochen und Monaten Ideen und Vorschläge zu entwickeln, die in einem gemeinsamen Konzept umgesetzt werden können. Hölzer könnte sich etwa Kinder- und Familienaktionen, einen Gottesdienst, Musikbeiträge sowie Gastronomieangebote vorstellen. Die Herausforderung besteht für ihn aktuell darin, ein Fest zu planen, wobei niemand weiß, wann es ausgetragen werden kann.

Blick auf die Zeit nach der Pandemie

Es gelten bislang Einschränkungen der Versammlungsfreiheit in Hessen, Kontaktverbote sowie Abstands- und Hygieneregeln im öffentlichen Raum. „Wir werden natürlich erst dann dieses Event umsetzen können, wenn es die Gesetzeslage wieder erlaubt“, erklärt Hölzer. Er wolle mit seiner Idee dennoch einen Blick auf die Zeit nach der Corona-Pandemie wagen. Das Planungsteam freue sich daher, wenn Bürger ihre Bereitschaft signalisieren, Ideen ansprechen und zu den Festvorbereitungen beitragen. Weitere Infos und Anregungen sowie Ideen per E-Mail an merlin@andersland.com oder unter Telefon (01 51) 11 55 55 76.

nz

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