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Kanadisches Ensemble führt neues Werk zum Stadtjubiläum zum ersten Mal auf

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Drei Frauen vom internationalen Ensemble „Thin Edge New Music Collective“ kommen nach Fulda und spielen ein Konzert mit Violine, Akkordeon und Klavier. Am Samstag, 12. Oktober, werden die Frauen ein Werk des Fuldaer Komponisten Michael Quell uraufführen.

Quell hat das Werk eigens für das Stadtjubiläum komponiert. Zu dem besonderen Konzertprojekt im Rahmen des Stadtjubiläums lädt die Stadt Fulda am Samstag, 12. Oktober, um 20 Uhr in die Kapelle des Vonderau Museums ein.

Es gastiert das international renommierte Ensemble „Thin Edge New Music Collective“ mit neuen Werken kanadischer und deutscher Komponistinnen und Komponisten für Violine, Akkordeon und Klavier. Im Zentrum des Konzerts steht die Uraufführung Michael Quells Werk „String III – Branes“, das als Auftragskomposition der Stadt Fulda anlässlich des 1275-jährigen Stadtjubiläums eigens für diesen Anlass komponiert wurde.

Das Ensemble

Das „Thin Edge New Music Collective“ zählt zu den führenden Ensembles Kanadas und hat auf seinen Konzerten durch die Präzision seines Spiels und die innovative, fantasiereiche Programmgestaltung in Nord- und Südamerika ebenso wie in Europa eine hohe Reputation erworben. Es konzertiert in Fulda in der Besetzung Ilana Waniuk (Violine), Cheryl Duvall (Klavier) und Olivia Steimel (Akkordeon).

Stück zum Stadtjubiläum

Im Rahmen des Stadtjubiläums hat die Stadt Fulda dem hier lebenden Komponisten Michael Quell, dessen Werke inzwischen in über 40 Ländern in Europa, Asien, Amerika und Australien aufgeführt wurden, den Kompositionsauftrag für ein neues Werk erteilt. „String III – Branes“ ist angeregt durch Aspekte der Stringtheorie, eine jüngere Theorie aus der Teilchenphysik, in der unter anderem die Entstehung aller Typen von Materie auf Grundschwingungsmuster zurückgeführt werden.

Das Werk greift diese Idee auf. Es ist eingebettet in ein Programm mit Kompositionen der ukrainisch-kanadischen Komponistin Anna Pidgorna sowie Werken von Anna Höstman, Knut Müller, Carsten Hennig und Tobias Eduard Schick.

Karten gibt es im Vorverkauf an der Geschäftsstelle der Fuldaer Zeitung (10 Euro, ermäßigt 8 Euro) und an der Abendkasse (13 Euro, ermäßigt 10 Euro). / lea

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