Der Entwurf von Künstlerin Natascha Sadr Haghighian für den Kunstwettbewerb „Für eine offene und freiheitliche Gesellschaft“.
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Der Entwurf von Künstlerin Natascha Sadr Haghighian für den Kunstwettbewerb „Für eine offene und freiheitliche Gesellschaft“.

Wettbewerb

Regierungspräsidium will Walter Lübcke ein Kunstwerk widmen: Fünf Entwürfe präsentiert

Das Kasseler Regierungspräsidium (RP) will seinem ermordeten Behördenleiter Walter Lübcke ein Kunstwerk widmen. Dafür hatte es einen Wettbewerb ausgelobt.

Kassel/Fulda - Unter dem Motto „Für eine offene und freiheitliche Gesellschaft“ haben dazu fünf Künstlerinnen und Künstler Entwürfe vorgelegt, die am Dienstag in Kassel erstmals öffentlich präsentiert worden sind.

Die künstlerischen Entwürfe werden laut RP bis Freitag, 12. November, öffentlich im Museum Fridericianum gezeigt. Vom 15. bis 26. November werden sie im Regierungspräsidium ausgestellt. Eine Fachjury wird Ende November die Gewinnerin oder den Gewinner des undotierten Wettbewerbs bekanntgeben. (Lesen Sie auch: „Walter-Lübcke-Preis“ in Fulda ins Leben gerufen)

Kassel: Wettbewerb für Walter Lübcke - Künstler präsentieren ihre Entwürfe

„Walter Lübckes Vorbild, sein Eintreten für demokratische Werte, muss uns als Gesellschaft ein Ansporn sein, selbst jeden Tag für eine offene und freiheitliche Gesellschaft einzutreten. Diesen Anspruch soll das ihm gewidmete Kunstwerk offensiv formulieren und dauerhaft sichtbar machen“, sagte Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber laut Mitteilung.

Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni 2019 auf der Terrasse seines Wohnhauses im Kreis Kassel mit einem Kopfschuss getötet worden. Die Tat gilt als erster rechtsextremistischer Mord an einem Politiker in der Bundesrepublik. Der Christdemokrat hatte sich für die Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen. (lio, dpa)

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