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,,Aufgeben keine Option“: Kaufhof-Mitarbeitende demonstrieren gegen Schließung

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Von: Marcus Lotz

40 Mitarbeitende haben gegen die Schließung der Kaufhof-Filiale in Fulda demonstriert.
40 Mitarbeitende haben gegen die Schließung der Kaufhof-Filiale in Fulda demonstriert. © Marcus Lotz

Rund 40 Mitarbeitende von Galeria Kaufhof haben am Samstagmittag vor ihrer Filiale in Fulda für den Erhalt des Kaufhauses demonstriert.

Fulda - „Aufgeben ist keine Option“, stellte Betriebsratsvorsitzender Michael Kretsch während seiner Ansprache klar. „Wir machen hier einen Bombenjob!“, rief er über sein Megafon den Mitarbeitenden und den rund 20 Passanten zu, die sich vor der Filiale versammelt hatten.

Mechthild Middeke, Gewerkschafssekretärin von Verdi, sprach zu den Demonstrierenden vor der Kaufhof Filiale in Fulda.
Mechthild Middeke, Gewerkschafssekretärin von Verdi, sprach zu den Demonstrierenden. © Marcus Lotz

Kaufhof-Mitarbeitende demonstrieren gegen Schließung der Filiale in Fulda - „Wut und Trauer“

Der Demonstration war die Ankündigung der Geschäftsführung von Galeria Kaufhof vorausgegangen, mehrere Filialen in Deutschland zu schließen – darunter auch die in Fulda. Foaset-Urgestein Günther Elm hat dazu ein Gedicht geschrieben.

Betriebsratsvorsitzender Michael Kretsch hielt eine Ansprache an die Mitarbeitenden von Kaufhof in Fulda.
Betriebsratsvorsitzender Michael Kretsch hielt eine Ansprache an die Mitarbeitenden von Kaufhof. © Marcus Lotz

Mechthild Middeke, Gewerkschafssekretärin von Verdi, sprach von „Wut und Trauer“, welche unter der Belegschaft herrsche. „Die Mitarbeiter sind fassungslos, dass sie Ende Oktober ihre Arbeitsplätze verlieren und ein Kaufhaus mit einer langjährigen Tradition in Fulda schließen soll.“

Kretsch und Middeke appellierten zusammen mit den Mitarbeitenden an die Investoren, mit den Vermietern in Verhandlungen zu treten.

Lesen Sie hier: Galeria Kaufhofs Ende in Fulda: Mietreduzierung konnte Warenhaus nicht retten.

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