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Kein Winter in Sicht – dafür zweistellige Temperaturen und Sturm

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda/Wasserkuppe - Zweistellige Temperaturen statt Minusgrade, dichter Nebel statt Neuschnee auf der Wasserkuppe und dazu viel Wind: So lautet die Wettervorhersage bis Mitte kommender Woche.

Aktuell bestimmen noch Nebel, Dauerfrost und dazu kalte Temperaturen das Wetterbild in Fulda und in der Region.

Sonne am ehesten auf der Wasserkuppe

Auf Nachfrage unserer Zeitung verrät Wettermeteorologe Sebastian Altnau vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach, wo sich die Sonne am Wochenende gegen den Nebel durchsetzen kann: „Die höchsten Chancen auf Sonne gibt es in den nächsten Tagen auf der Wasserkuppe. Dort kann sie sich gegen den Nebel durchsetzen und es ist ein bisschen wärmer.“

Am Wochenende werden Temperaturen zwischen vier und sechs Grad sowie Dauernebel erwartet. Außerdem erklärt Altnau: „Bis Mitte nächster Woche wird es wohl kaum Niederschlag geben – also auch keinen Neuschnee.“

Skisaison hält wohl nicht lange

Immerhin hat der Kunstschnee auf der Wasserkuppe dafür gesorgt, dass Skisport am Wochenende möglich ist. Doch wenn man in Richtung der neuen Woche blickt, könnte der Skisaison ganz schnell wieder der Garaus gemacht werden.

„Der Frühling ist zurück“

Denn Anfang der Woche wird es wieder wärmer – auch in den Niederungen. „Den Winter können wir für den Monat Januar in der Tat zu Grabe tragen. Da ist nichts mehr zu erwarten. Nächste Woche kommen stürmische Zeiten und wie das immer so ist, kommt der Sturm vom Atlantik und damit auch sehr milde Luft“, erklärt Meteorologe Dominik Jung.

„Mitte der nächsten Woche werden bis zu 15 oder 16 Grad erwartet. Der Frühling ist schon wieder zurück“, sagt Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net und bezog sich damit auf die Temperaturen deutschlandweit.

Zweistellige Temperaturen auch in Fulda

Altnau konnte das für Fulda und die Region zum Teil bestätigen: „In der kommenden Woche rechnen wir mit Temperaturen um die zehn Grad. Dazu wird es nicht nur windig und nass, sondern auch mild. Wechselhaftes Wetter also.“ Auf den Bergen, wie der Wasserkuppe, könnte es dann stürmisch werden.

Meteorologe Jung fügte an, dass durch das Tiefdruckgebiet das Sturm- und Orkanpotenzial ansteigen würde – nicht nur in den Bergen, sondern auch im Flachland. / sec

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