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„Keine hohe, sondern sehr hohe Hürde“: Hünfeld ohne Kircher und Bachus gegen Dittershausen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Zur Krönung der Hinrunde will sich die HSG Großenlüder/Hainzell auch bei ihrem letzten Auftritt dieses Jahr schadlos halten und auswärts Verfolger Körle/Guxhagen bezwingen. Hünfeld hat derweil einen schweren Stand in Dittershausen.

Von unserem Redaktionsmitglied Ann-Katrin Hahner

MSG Körle/Guxhagen – HSG Großenlüder/Hainzell: „Das wird ein ganz heißer Ritt für uns“, ahnt HSG-Trainer Joachim Bug, bevor es am Sonntag für seine Handballer zum letzten Spiel der Hinrunde kommt. Mit seiner Bundesliga-A-Jugend hat die MSG einige technisch gut ausgebildete Spieler in ihren Reihen, die sich mit einem starken Torhüter, schnellem Spiel und gutem Kollektiv sowohl gegen Hersfeld, als auch gegen Fuldatal/Wolfsanger und Rotenburg durchsetzten. Damit hat sich Körle/Guxhagen den zweiten Platz mit sechs Punkten Rückstand auf Großenlüder/Hainzell erspielt.

„Wenn wir verlieren, würde das heißen, dass sie bis auf vier Punkte an uns ran rücken“, warnt Bug und verweist zusätzlich auf die Heimstärke der MSG, die auswärts alle ihre drei Niederlagen kassierte, zu Hause aber noch ungeschlagen ist. Dennoch haben die HSGler ihre eigene Serie, die sie verteidigen möchten. „Die Hinrunde ungeschlagen zu beenden wäre natürlich die Kirsche oben drauf“, so Bug.

TSG Dittershausen – Hünfelder SV: Nicht nur aufgrund der Niederlage endete das letztwöchige Derby gegen den TV Hersfeld für den Hünfelder SV auf einer bitteren Note. Während sich Felix Kircher in der ersten Hälfte gegen die Festspielstädter einen Bänderriss zuzog und definitiv bis zum Jahresende ausfallen wird, kassierte Teamkollege Jannik Bachus früh im Spiel nach einer Aktion gegen Lasse Reinhardt die Blaue Karte. Er muss nun gegen Dittershausen die automatische Sperre absitzen, bevor in der nächsten Woche Klarheit über die Länge der Sperre herrscht.

Für das Dittershausen-Spiel bedeutet dies, dass den Hünfeldern mit rund 20 Treffern, die beide Akteure ungefähr zusammen erzielen können, einiges an Offensivgewalt wegfallen wird. „Auch in der Abwehr sind sie schwer zu ersetzen. Dittershausen ist schon in kompletter Besetzung schwierig zu spielen. Nun ist es keine hohe, sondern eine sehr hohe Hürde für uns“, sieht Hölzinger die Auswärtsaufgabe am Sonntagabend realistisch.

Laut des HSV-Trainers gelte es dennoch, bestmöglich abzuliefern und gegen die ausgebufften Spieler der TSG samt ihrer harten 6:0- und 5:1-Deckungsvarianten, eine Lösung zu finden.

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