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400 Kilogramm schwerer Bulle legt Zug- und Autobahnverkehr lahm – Jagdpächter erschießt Tier

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda/Hanau - Ein Bulle hat sich in einen Bahntunnel verlaufen und damit den Bahn- und Autobahnverkehr für längere Zeit lahm gelegt. Am Freitagabend war das Tier rund um die A66 unterwegs zwischen Flieden und Schlüchtern. Die A66 war deshalb gesperrt.

„Das 400 kg schwere Tier war unkontrollierbar und lief vom Nordportal des Tunnels entlang der Bahnstrecke in Richtung Flieden“, heißt es weiter im Polizeibericht. „Da die Gefahr bestand, dass es auf die Autobahn gelangte, wurde die A66 ab 21.25 Uhr in Fahrtrichtung Frankfurt ebenfalls gesperrt.

Bulle bei Fütterung abgehauen

Die Beamten im Hubschrauber sichteten den Bullen schließlich in Autobahnnähe zwischen Leimenhof und Krackhof. Die Polizei rief einen Jagdpächter, um den Bullen zu erschießen. Die Polizei konnte schnell den Besitzer ermitteln. Diesem war der Jungbulle bei der Öffnung eines Gatters entlaufen, als er diesen füttern wollte.

Die Sperrung der Autobahn in Richtung Frankfurt konnte am Freitag um 22.30 Uhr aufgehoben werden. Die Hauptbahnstrecke von Fulda nach Frankfurt war bis 20.30 Uhr gesperrt und konnte im Bereich Flieden bis 22.30 Uhr nur mit langsamer Fahrt befahren werden. / hgs, jev, sar

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