Fotos: Sebastian Kircher/Kinderhaus St. Luise

Kinderhaus St. Luise: Erzieherinnen bringen Osterkörbchen zu ihren Kita-Kindern

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Besondere Aktion in besonderen Zeiten: Das Kinderhaus St. Luise in Fulda hat an Gründonnerstag 119 Osterkörbchen an die Kinder verteilt, die normalerweise in der Einrichtung betreut würden.

Normalerweise herrscht immer großes Gewusel in den Räumlichkeiten des Kinderhauses in der Mühlenstraße: 119 Kinder werden dort betreut. Normalerweise: Denn zu Coronazeiten ist alles anders. „Derzeit haben nur einige wenige Eltern ihre Kinder in der Notbetreuung“, sagt Katharina Claus, die stellvertretende Leiterin des Kinderhauses.

„Wir vermissen die Kleinen“

Die Situation macht auch den 27 Erzieherinnen zu schaffen. „Wir vermissen die Kleinen“, erklärt Claus. „Denn gerade über so einen langen Zeitraum bekommen wir nun gar nicht mit, wie sich das Kind entwickelt.“

Zumindest virtuell wird ein wenig Kontakt zu den Eltern gehalten: „Wir verschicken täglich eine Mail mit Bastelvorschlägen, Backrezepten, Tipps und auch religiösen Impulsen“, sagt die Leiterin Christina Pape. Denn St. Luise ist eine katholische Einrichtung des benachbarten Hauses der barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul.

Bollerwagen- und Autogruppe

In der Karwoche kam eine weitere Aktion hinzu: Die Pädagoginnen haben Osterkörbchen gebastelt, die an Gründonnerstag an die Kinder verteilt wurden. An vielen Häusern klopfte vormittags der „Osterhase“ an und überreichte die Präsente – natürlich immer mit dem gebotenen Sicherheitsabstand.

Eine Gruppe war mit Bollerwagen unterwegs, eine weitere mit dem Auto, da die Kinder der Kita auch aus Stadtteilen kommen. „Es war schön, die Kinder mal wieder zu sehen. So können wir trotz der Krise in Verbindung bleiben“, bilanziert Leiterin Pape. / kir

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