Trotz Coronavirus: City-Marketing startet Klavier-Aktion in Fulda.
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Trotz Coronavirus: City-Marketing startet Klavier-Aktion in Fulda.

Idee von Luke Jerram

„Musik verbindet“: City-Marketing lässt Klavier-Aktion in Fulda wiederaufleben – Start heute geglückt

  • Sarah Malkmus
    vonSarah Malkmus
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2019 ist sie gut angekommen. Daher gibt es sie 2020 wieder: Die Klavier-Aktion des City-Marketings mit dem Motto „Musik verbindet“. Und das trotz des Coronavirus. Das erste Klavier ist am Samstag in Fulda aufgestellt worden – und gleich ausgiebig getestet worden.

  • Das City-Marketing hat das erste Klavier für die Aktion „Musik verbindet“ am Samstag in Fulda aufgestellt.
  • Wegen der Coronavirus-Pandemie gelten für die Benutzung Desinfektionsregeln. Zudem erfolge das Spielen „eigentverantwortlich“.
  • Die insgesamt vier Klaviere in der Innenstadt in Fulda sollen bis etwa September stehen bleiben.

Fulda - Drei Klaviere stehen schon bereit, ein viertes wird noch vorbereitet. Das erklärt Edeltraud Leib vom City Marketing in Fulda auf Nachfrage unserer Zeitung. Das erste von ihnen ist am Samstag vor der Bäckerei Pappert am Bahnhof in Fulda aufgestellt worden.

Trotz Coronavirus: City-Marketing startet Klavier-Aktion in Fulda

Am Samstag nahm unter anderem der elf Jahre alte Marc Platz an dem Klavier. Er spielte mehrere Stücke, unter anderem „The Pink Panther Theme“ von Henry Mancini. Das Klavier solle in den kommenden Wochen von 8 bis 18 Uhr zum Spielen bereit stehen. 

Die übrigen drei Klaviere werden dann demnächst platziert. „Wann und wo, das wissen wir noch nicht genau“, sagt Leib. Ideengeber für die Aktion ist der britische Künstler Luke Jerram, der das Projekt in England gestartet hatte. Danach habe sich die Idee wie ein Lauffeuer verbreitet.

Auch in Deutschland stehen mittlerweile mehrere Klaviere in verschiedenen Städten – etwa in München oder Augsburg. 2019 luden Klaviere auch in Fulda zum Spielen ein. „Es geht nicht nur darum, dass es ein Hinhörer ist, es soll auch ein Hingucker sein“, sagt die City Marketing-Mitarbeiterin dazu, dass Klaviere auch noch jeweils besonders gestaltet sind.

Ein Desinfektionsspender steht übrigens an den jeweiligen Standorten bereit. „Hände und Tasten müssen vor und nach jeder Benutzung desinfiziert werden“, betont Leib. Ein entsprechender Hinweis dafür werde angebracht werden. Außerdem werde das Spielen der Klaviere „eigenverantwortlich“ sein. Etwa bis September sollen die Klaviere stehen bleiben.

Eine festen Platz in seinem Leben haben Klaviere indes bei Christoph Paul. Der 34-Jährige hat einen Beruf, den sicherlich nicht viele erlernt haben. Christoph Paul aus Schlüchtern ist Klavierbauer. Anfang Mai eröffnete er in Elm seine neuen Verkaufsräume mit Werkstatt.

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