Fahrradschiebedemo in Fulda
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Die Fahrradschiebedemo begann vor dem Domplatz in Fulda.

Rund 80 Teilnehmer auf der Straße

Demonstration in Fulda: Mehr Platz für Fahrräder - Nahverkehr ausbauen

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Die Verkehrswende Fulda und der ADFC Kreisverband Fulda haben am Samstag zu einer Fahrradschiebedemo durch die Innenstadt aufgerufen. Rund 80 Menschen nahmen daran teil.

Fulda - Um 11 Uhr begann die Demonstration am Samstag am Domplatz in Fulda. Die Verkehrswende Fulda und der ADFC Fulda wollten darauf aufmerksam machen, dass mehr Platz für Fahrräder in den Städten, insbesondere in Fulda, geschaffen werden soll.

Demonstration in Fulda: Mehr Platz für Fahrräder - Nahverkehr ausbauen (Bildergalerie)

Fahrradschiebedemo in Fulda
Fahrradschiebedemo in Fulda © Selina Eckstein
Fahrradschiebedemo in Fulda
Die Fahrradschiebedemo in Fulda begann vor dem Dom. © Selina Eckstein
Fahrradschiebedemo in Fulda
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Fahrradschiebedemo in Fulda © Selina Eckstein

Aus diesem Grund schoben die Teilnehmer ihre Fahrräder durch die Innenstadt, über die Frankfurter Straße und den Bahnhof bis hin zum Uniplatz. Bei der einstündigen Demonstration, an der auch Silvia Brünnel (Grüne) teilnahm, legten sie zwischenzeitlich den Autoverkehr lahm.

Demonstration in Fulda: Radfahren durch Corona-Krise mehr im Fokus

Einer der Initiatoren, Josef Liebhart von der Verkehrswende Fulda, hatte mit 50 Leuten gerechnet und freute sich, dass rund 80 Menschen an der Demonstration teilnahmen.

Das Thema Radfahren sei durch Corona in den Vordergrund und in das Bewusstsein der Menschen gerückt. Deshalb rechne Liebhart bei weiteren Demonstrationen auch mit einer dreistelligen Teilnehmerzahl.

„Mobilität für alle Menschen“, steht auf dem Schild einer Demonstrantin.

„Wir wollen nicht gegen die Autofahrer agieren. Wir möchten ein liebens- und lebenswertes Fulda, in dem es weniger Abgase und weniger Lärm gibt“, sagte Liebhart, der sich dafür einsetzt, dass das Fahren mit dem Rad oder dem Bus in Fulda attraktiver gestaltet wird. Es gebe viele Möglichkeiten, so Liebhart. Er stelle sich, zum Beispiel, selbstfahrende Transportkisten vor anstatt „selbstfahrende Autos“.

Lukas Voigt, der auf der Kundgebung zu den Demonstranten sprach, pflichtete Liebhart bei. Es gehe nicht darum sich gegen die Autofahrer zu stellen, sonder es solle eine gute Alternative geschaffen werden, mit der man schnell und kostengünstig an das Ziel komme. Teilweise würden die Radwege im Nichts enden und man würde sehr lange auf den Bus warten. „Ich freue mich, dass wir ein Signal setzen und unsere Botschaft herüber bringen konnten“, sagte Voigt im Anschluss an die Kundgebung gegenüber unserer Zeitung.

Demonstration in Fulda: Fahrradfahren sei an einigen Stellen gefährlich

Vor allem auf der Leipziger Straße, die zur Hochschule führt, sei es teilweise gefährlich Rad zu fahren. Das müsse sich ändern. „Studenten sind auf das Rad hier in Fulda angewiesen. Deshalb denke ich, dass wir mit unserer Demonstration das Interesse einer großen Mehrheit ansprechen“, ist sich Voigt sicher. Während der einstündigen Demonstration rief er immer wieder durch sein Megaphon: „Wir sind laut und wir sind hier, Fahrradstreifen brauchen wir.“

Auch ein Mitglied von „Omas for Future“ kam zur Kundgebung auf dem Uniplatz.

Mit einem Radentscheid, bei dem 3000 Unterschriften gesammelt werden sollen, möchten die Verkehrswende Fulda und der ADFC Kreisverband Fulda die Politiker auf die Situation der Radfahrer aufmerksam machen. „Wir hoffen, dass die Parteien im Zuge der Kommunalwahlen dann Stellung beziehen“, blickt Liebhart auf das kommende Jahr voraus.

Demonstration in Fulda: Grundstein für autofreie Innenstädte legen

Im Vorfeld der Demonstration hatte eine Sprecherin der Verkehrswende Fulda, Amata Schneider-Ludorff, mitgeteilt, dass durch die Corona-Krise bereits einige Städte wie Bogota, Köln, London, Milano und Paris die Autospuren in Radstreifen umgewandelt, Fahrradstraßen angelegt und Fußgängern mehr Platz eingeräumt hätten.

Statt den größten Teil der Verkehrsfläche in Städten den Autos vorzuhalten, müssten Gemeinden, Länder und Bund Corona als Chance nutzen und den Grundstein für „autofreie Innenstädte, zukunftsgerechte Fahrradinfrastruktur und attraktiven Nahverkehr legen“, hatte Schneider-Ludorff außerdem gesagt.

Michael Müller aus Neukirchen baut herkömmliche Fahrräder zu E-Bikes um: Eine günstige Alternative in der Coronavirus-Krise, in der das E-Bike-Geschäft boomt. Und: Der Verein Verkehrswende Fulda bietet ab September ein Ladenrad zum Verleihen an.

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