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Klimafreundlich im Alltag: Fuldaer Energiewochen waren ein Erfolg

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Eine positive Bilanz haben die Veranstalter der Fuldaer Energiewochen zur 26. Ausgabe der Veranstaltungsreihe gezogen. Zu den 19 Veranstaltungen zwischen 4. und 28. November kamen insgesamt mehr als 1300 Besucher.

Zur Eröffnung hatte ein Infomarkt des Fuldaer Arbeitskreises Energie einschließlich der Vorführung des Filmes „Autark – Leben mit der Energiewende“ und Diskussion mit dem Filmemacher Frank Farenski in der Hochschule Fulda stattgefunden.

Originell und gut besucht war die Karikaturen-Ausstellung „Klimawandel ist nicht witzig“ im Fuldaer Stadtschloss, die vom Klimaschutzmanagement der Stadt organisiert wurde. Neu im Arbeitskreis ist die Fronius GmbH, die an ihrem Sitz in Neuhof-Dorfborn einen gut besuchten Nachmittag zu „Strom-Wärme-Mobilität“ veranstaltete.

Zeitgleich mit der UN-Klimakonferenz

In der globalen Politik findet zeitgleich die UN-Klimakonferenzen in Madrid statt – und das vor dem Hintergrund, dass 2018 in Deutschland das wärmste Jahr und global das viertwärmste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen war. Neun der zehn wärmsten Jahre traten seit 2005 auf, heißt es. Das Jahr 2018 war das 42. Jahr in Folge, in dem die globalen Temperaturen über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts lagen. Diese Zahlen stammen vom „National Climatic Data Center NOAA“, der amerikanischen Bundesbehörde für Ozean- und Atmosphärendienste.

Energiekreis möchte Menschen helfen, etwas für das Klima zu tun

„Das Wissen über die fatale Entwicklung unseres Weltklimas bringt inzwischen Millionen Menschen auf die Straßen“, heißt es in der Pressemitteilung. Im Fuldaer Arbeitskreis Energie könnte man zufrieden sein, dass das Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Gleichzeitig ist es beängstigend, dass die Nationen der der Welt den Klimawandel so rasant fortschreiten lassen. Der Fuldaer Arbeitskreis Energie will in unserer Region einen Beitrag dazu leisten, dass jeder Einzelne Verantwortung übernehmen kann. Er benötigt dazu entsprechende Anregungen, Kenntnisse und Hilfestellungen, die vermittelt werden sollen.

Themen zu alternativen Energien und Wärmedämmung besonders gefragt

Das Programm 2019 umfasste 19 Veranstaltungen für das Energiesparen im Alltag sowie wissenschaftliche und energiepolitische Themen. Bemerkenswert ist, dass Informationen zu Solarwärme, Fotovoltaik, Heizen mit Pellets, Wärmedämmung und Umrüstung der Haustechnik, die bereits seit vielen Jahren sowohl zu den Energiewochen als auch zu weiteren Terminen von etlichen Experten des Arbeitskreises angeboten werden, in diesem Jahr besonders intensiv nachgefragt wurden. Aber auch klimarelevante spezielle Aspekte, wie die in der Hochschule diskutierten Auswirkungen der Ernährung auf das Klima oder die Wahl anderer Stadtbaumarten im Klimawandel wurden gut beachtet.

Insgesamt fanden eine Ausstellung, zwei Workshops, ein Thermografie-Spaziergang, eine Werksführung und zwölf Vortrags- und Beratungsveranstaltungen an neun verschiedene Veranstaltungsorten in Fulda, Neuhof, Hosenfeld und Petersberg statt.

Positive Bilanz

Der Arbeitskreis zog eine positive Bilanz und stellte ein deutlich gewachsenes Interesse an Möglichkeiten zu klimafreundlichen Verfahren und Techniken im Alltag fest. Der Arbeitskreises Energie umfasst derzeit 20 Mitglieder, die organisiert vom Umweltzentrum Fulda seit 1994 jährlich die Fuldaer Energiewochen veranstalten. In diesem Zeitraum zogen insgesamt 573 Einzelveranstaltungen rund 37.000 Teilnehmende an. / lea

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