Fotos: Charlotte Neumann

Klimastreik in Fulda – 500 nahmen teil

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Region/Fulda - Auf der ganzen Welt wurde am heutigen Freitag für das Klima demonstriert – von Albanien bis Australien – und auch in Fulda. Hunderte haben sich in der Barockstadt dem Demonstrationszug der Fridays-for-Future-Bewegung angeschlossen und zogen skandierend durch die Innenstadt. Am Universitätsplatz fand eine große Kundgebung mit mehreren Rednern statt.

Zum globalen Streik für mehr Klimaschutz an diesem Freitag erwartet die Jugendbewegung „Fridays for Future“ mehrere Hunderttausend Teilnehmer.

Auch in Fulda versammelten sich circa 500 Menschen, nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch Berufstätige und Rentner.

Aktivisten zogen durch Fulda

Die Aktivisten zogen am Freitagvormittag von der Gellingshalle in Richtung Universitätsplatz. Am Bahnhof fand eine Zwischenkundgebung statt. Am Universitätsplatz wurden schließlich verschiedene Reden und Aktionen gestartet.

Fridays for Future appellierte erstmals auch an alle Erwachsenen, sich den Protesten anzuschließen.

Ein Dutzend Fuldaer Geschäfte geschlossen

In Fulda hatten ein Dutzend Geschäfte angekündigt, zwei Stunden lang zu schließen, damit die Mitarbeiter mitstreiken konnten.

Außerdem begrüßt die Evangelische Kirche Kurhessen Waldeck den Klimastreik. Der Fuldaer Dekan Bengt Seeberg sagte auf Nachfrage unserer Zeitung, dass die Beschäftigten gerne mitstreiken dürfen – aber in ihrer Freizeit, beispielsweise in ihrer Mittagspause.

Berlin entscheidet über Gesetzespaket

Der Protest ist Teil des weltweiten Klimastreiks der „Fridays-for-Future“-Bewegung, die am 20. September startet. Bis zum 27. September sollen Tausende Demonstrationen weltweit stattfinden.

In Deutschland waren mehr als 500 Streiks angemeldet.

Die Demonstrationen richten sich auch gegen die Sitzung des Klimakabinetts am Freitag in Berlin. Der Ausschuss der Bundesregierung hat ein milliardenschweres Gesetzespaket zum Klimaschutz auf den Weg gebracht. / mbl

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