Fotos: Stadt Fulda

„Klimawandel ist nicht witzig“: Karikaturen-Ausstellung zu 26. Fuldaer Energiewochen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Karikaturist Gerhard Mester nimmt regelmäßig das politische und gesellschaftliche Geschehen in Deutschland und der Welt aufs Korn. Mehr als 30 seiner Karikaturen zu diesem Thema sind nun unter dem Titel „Klimawandel ist nicht witzig“ im Fuldaer Stadtschloss zu sehen.

Mesters besonderes Augenmerk gilt dem Klimawandel. In zahlreichen seiner zugespitzten Motive hat er die Sorglosigkeit und den Zynismus vieler Menschen oder die hilflosen Bemühungen der Politik zum Thema gemacht. Wie die Stadt Fulda mitteilt, sind nun einige seiner Werke im Stadtschloss zu sehen. Die Ausstellung, die noch bis zum 28. November im Mittleren Vestibül des Schlosses zu sehen ist, bilde einen wichtigen Baustein der 26. Fuldaer Energiewochen.

Bei der Ausstellungseröffnung betonte Dorothe Hergott, Klimaschutzmanagerin der Stadt Fulda, die Relevanz des Themas auch für die Region. Nach einer Aufstellung des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) für das Jahr 2018 habe der Klimawandel längst auch in Hessen seine Spuren hinterlassen: Sturmtief Friederike und die Borkenkäferplage seien Symptome, die Zahlen und Messwerte sprächen überdies eine klare Sprache.

„Die Karikaturen bieten – jenseits aller alarmierender Zahlen und Messwerte – einen emotionalen Zugang zum Thema“, sagte Hergott. Die Motive könnten dazu dienen, durch ihre satirische Auseinandersetzung mit dem Thema die „Kernprobleme“ eines gesellschaftlichen Zustandes treffend zu zeichnen oder aber zum Nachdenken anzuregen, ergänzte sie. Sie dankte dem Fachzentrum Klimawandel und Anpassung am Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), das die Motive der Wanderausstellung als Leihgabe zur Verfügung gestellt hat.

Das komplette Programm zu den 26. Fuldaer Energiewochen finden Sie unter www.umwltzentrum-fulda.de. / lio

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