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50 Klinikbetten aus Fulda für Ungarn: Erfolgreiche Kooperation der Rotarier aus der Rhön und in Szeged

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA - Eine rotarische Partnerschaft trägt reiche Früchte: Zum dritten Mal werden Betten des Klinikums Fulda in die Universitätsklinik Szeged gebracht. Die Ausstattung hat einen Wert von über 50 000 Euro und bedeutet für das ungarische Krankenhaus eine große Hilfe.

Jetzt wurde ein Transporter mit den Betten auf die knapp 1400 Kilometer lange Fahrt geschickt. Die Aktion, bei der inzwischen insgesamt mehr als 100 Betten nach Szeged abgeben wurden, gründet auf einer Initiative von Professor Dr. Marion Haubitz, Chefärztin der Medizinischen Klinik III (Nierenheilkunde), die vom Rotary Club Rhön, deren Mitglied die Medizinerin ist, realisiert wurde.

Den Erfolg der Hilfsaktion garantiert die seit 15 Jahren bestehende enge Partnerschaft der Rhöner mit dem Szent-Györgyi Albert Rotary Club Szeged. Bei gegenseitigen Besuchen und zahlreichen Gesprächen wurden Kooperationsmöglichkeiten sowie Chancen und Herausforderungen der beiden Standorte erörtert.

Mängel bei materieller Ausstattung

Wie Professor Dr. Richard Hartmann, Ungarn-Beauftragter des RC Rhön berichtet, machten die Szegeder Rotarier auf ein Problem ihrer Uniklink aufmerksam. Das Haus ist zwar personell und fachlich gut aufgestellt, leidet aber unter erheblichen Mängeln bei der materiellen Ausstattung. Hier greift die Hilfe des Klinikums Fulda, das darauf angewiesen ist, für ihre Patientinnen und Patienten stets den aktuellen Standard an Krankenhausbetten zu halten.

Deshalb werden entsprechen der technischen Entwicklung immer wieder Betten, Nachtschränkchen und andere Dinge der letzten Generation ausgemustert. Die Qualität der Betten beispielsweise ist aber immer noch sehr viel höher als die der Betten in der Klinik Szeged.

50 Betten und 30 Nachtschränkchen

Der Transporter wurde mit 50 Betten, 30 Nachtschränkchen und Infusiomaten beladen, wobei etliche Mitglieder des RC Rhön mit ihrem Präsidenten Johannes Burkart kräftig anpackten.

In Szeged wird die Fracht von rotarischen Freunden im Empfang genommen und an verschiedene Stationen des Krankenhauses verteilt. Der heimische Service-Club dankte den Verantwortlichen des Klinikums Fulda für deren Unterstützung mit einer Spende, die der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zugutekommt.

Unterstützt wurde die Aktion auch von Markus Fischer, Geschäftsbereichsleiter Einkauf & Materialwirtschaft des Klinikums, und von der Marotech GmbH, einer Spezialfirma für Ladungssicherheit im Industriegebiet Fulda-West. Deren Geschäftsführer Winfried Uth hatte das Sicherungsmaterial für den schadensfreien Transport zur Verfügung gestellt. / ChB, vn

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