Symbolfoto: Stadt Fulda

Kontaminierte Abfälle in stabile Müllsäcke packen: Wie man mit Abfällen aus Quarantänehaushalten umgeht

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA - Die Abteilung Abfallwirtschaft der Stadt Fulda weist vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie auf eine Empfehlung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hin: Es geht um Regeln beim Umgang mit Abfällen aus Quarantänehaushalten.

Laut einer Pressemitteilung der Stadt sollen sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Ein Einwerfen von etwa losen Taschentüchern in eine Abfalltonne sei zu unterlassen. Die Abfallsäcke oder -beutel seien anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen und dann in die Restmülltonne zu geben. Sie dürfen nicht neben die Mülltonne gestellt werden.

Glas und Pfand nicht in den Hausmüll

Für getrennt gesammelte Abfälle (Altpapier, Gelbe Tonne) ist darauf zu achten, dass mindestens drei Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen oder Säcke gegeben werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

Einhaltung sei unumgänglich

Die Einhaltung dieser Regeln sei aus Sicht des Ministeriums zur Eindämmung der Corona-Pandemie unumgänglich. Die Stadt Fulda bittet deshalb alle betroffenen Haushalte eindringlich, diese Regelungen zu beachten. / mal

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