Eine Polizeikelle wird vor ein Polizeiauto gehalten.
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Halt! Die Polizei hat jetzt auf der A 7 kontrolliert.

Parkplatz „Rotkopf“

Polizei blitzt auf der A 7 und nennt Ergebnis „schockierend“

Unterstützt von Beamten der Bereitschaftspolizei haben Autobahnpolizisten aus Petersberg den Verkehr auf der A 7 kontrolliert, um Wohnungseinbrecher zu schnappen. Zudem haben die Beamten 129 Bußgeldverfahren eingeleitet - weil viele Autofahrer zu schnell unterwegs waren.

Marbach - Rund um den östlichen Parkplatz „Rotkopf“ hat die Polizei einen sogenannten Trichter eingerichtet: Es galt Tempo 60 und ein Überholverbot. 44 Pkws und Transporter wurden aus dem Verkehr gezogen und deren Fahrer kontrolliert. In sieben Fällen durchsuchten Polizisten Fahrzeuge und Insassen. Hinweise auf sogenannte reisende Wohnungseinbrecher ergaben sich jedoch nicht.

Begleitet wurde diese Kontrolle durch eine zweistündige Geschwindigkeitsmessung, deren Ergebnis laut Polizei „schockiert“: 129 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. 61 Fahrer müssen zudem mit einem Fahrverbot von bis zu drei Monaten rechnen.

Bei einer anschließenden Kontrolle in Petersberg wurde außerdem ein 29 Jahre alter polnischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland überprüft. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer die 125-er Yamaha nicht hätte fahren dürfen. Der Mann muss sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Sein polnischer Führerschein, den er nach Umschreibung bei einer deutschen Behörde hätte nicht mehr haben dürfen, wurde sichergestellt.

Am Wochenende waren die Rettungskräfte bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 7 gefordert. Vor knapp zwei Wochen war im Bereich der A7-Abfahrt Fulda-Mitte bei einem schweren Unfall eine 19-Jährige ums Leben gekommen. (nz)

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