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Krankenhäuser in der Region verschärfen Besucher-Regeln

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Fulda - Wegen des Corona-Virus schränken die osthessischen Krankenhäuser ihre Besucher-Regelungen ein, um Patienten, Mitarbeiter und Angehörige zu schützen. So streng wie das Klinikum Fulda, das die Zahl der Besucher auf einen pro Tag beschränkt hat, ist jetzt auch das Herz-Jesu-Krankenhaus.

„Grundsätzlich darf jeder Patient ab sofort nur noch einmal am Tag einen (nicht-erkälteten) Besucher empfangen“, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums Fulda. Personen mit Erkältungsbeschwerden dürfen keine Patienten besuchen.

„Diese Einschränkungen sind erforderlich, um zum einen unsere Patientinnen und Patienten zu schützen, zum anderen aber auch, um den Publikumsverkehr im Klinikum insgesamt zu reduzieren“, erklärt Klinikum-Vorstandschef Dr. Thomas Menzel. „Generell sollte auf einen persönlichen Besuch eines Angehörigen verzichtet werden und stattdessen zum Telefon gegriffen werden“, so Menzel weiter.

Das Herz-Jesu-Krankenhaus hatte bereits darum gebeten, dass Angehörige mit grippeähnliche Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Fieber, Hals-, Kopf-, Gliederschmerzen oder Atembeschwerden, komplett auf Besuche verzichten.

Jetzt darf jeder Patient pro Tag nur noch einen Besucher empfangen. Dieser Schritt dient vor allem der Vorbeugung, um das Infektionsrisiko mit einer ansteckenden Krankheit zu verringern und die Ausbreitung von Influenza und Covid-19 zu verringern.

Das Helios St. Elisabeth Krankenhaus in Hünfeld bittet Angehörige, Besuche bei Patienten so weit wie möglich zu reduzieren. Eine vorgeschriebene Höchstzahl von Besuchen gibt es aber nicht. Besucher mit Erkältungssymptomen sollten auf Besuche verzichten.

Das Neuro-Spine-Center in Fulda erlaubt bis auf weiteres gar keine Besuche bei Patienten. Die Patienten sind meist aber nur drei bis vier Tage in dem Center. Ausnahmen von dem Besuchsverbot müssen durch die Klinikleitung genehmigt werden.

Das Eichhof-Krankenhaus in Lauterbach appelliert an Angehörige, die Besuche auf das unbedingt Notwendige zu reduzieren. Isolierpatienten (etwa mit Grippe oder Durchfall) sollen am besten gar keinen Besuch mehr erhalten. Die Cafeteria wurde für Besucher geschlossen.

Die Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern und Gelnhausen bitten darum, schon bei der Aufnahme nur eine Begleitperson mitzubringen. Isolierpatienten sollen nur einen Besucher pro Tag empfangen. In der Kinderstation wird nur noch einen Begleitperson mit aufgenommen, und die Kinder sollen außer den Eltern gar keinen Besuch erhalten. / lio, vn

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