Fotos: Alina Hoßfeld

Die Kreisverkehrswacht bringt Schülern sicheres Fahrradfahren bei

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Horas - Ein rohes Ei fällt aus 1,50 Meter Höhe auf den Boden – und geht nicht kaputt. Aber wieso nicht? Das Ei hat einen Minihelm getragen. Diese Aktion der Kreisverkehrswacht hat ein Ziel: mehr Sicherheit für Fahrradfahrer im Straßenverkehr.

Von unserem Redaktionsmitglied Alina Hoßfeld

Die Grundschüler der Bonifatiusschule in Fulda haben gestern an der bundesweiten Aufklärungsaktion „FahrRad...aber sicher!“ teilgenommen. Insgesamt 94 Kinder aus der vierten Klasse konnten an elf Stationen mit ihrem Fahrrad fahren.

Gerhard Brink, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Fulda, erklärt: „Fürs Fahrrad fahren braucht man viel Übung. Viele Kinder können schnell, aber keine Kurven fahren und auch nicht rechtzeitig bremsen.“ Das liege vor allem daran, dass einige der Kinder ein zu großes Fahrrad haben, das sie nicht beherrschen können. Er erklärt: „Das Fahrrad muss zum Kind passen und nicht auf Zuwachs gekauft werden.“

Strampeln am Fahrradsimulator

An den verschiedenen Stationen konnten die Kinder zahlreiche praktische Übungen absolvieren. So konnten die Kinder auf einem großen Parcours mit Wippe, Schrägbrett oder bei einhändigem Fahren im Kreis ihr Können mit dem Fahrrad zeigen und trainieren. Zudem hat die Kreisverkehrswacht das richtige Bremsen mit den Kindern geübt.

Neben den praktischen Übungen mit dem Fahrrad gab es einen Fahrradsimulator sowie einen Seh- und Reaktionstest. Hierbei mussten die Kinder genau auf die Umgebung achten und rechtzeitig bremsen, um keinen Unfall zu verursachen.

Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur finanziell gefördert und von der Deutschen Verkehrswacht unterstützt. Was beim Kauf von Fahrradhelmen zu beachten ist und weitere Tipps zur Verkehrssicherheit für Kinder erfahren Sie in der Mittwochausgabe der Fuldaer und Hünfelder Zeitung.

  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren